Über die Kultur.Box

unnamedAuf startnext läuft gerade eine Crowdfunding-Kampagne für eine hervorragende Idee, die Independent-Kultur regelmäßig auf eine besondere Art vermittelt. Inspiriert von der klassischen Gemüsekiste bietet die Kultur.Box einmal im Quartal regionale, saisonale und liebevoll zusammengestellte Kunstwerke aus Literatur, Film und Musik. Wir haben uns mit Alain Bieber, einem der Verantwortlichen, mal über das Projekt unterhalten.

Was genau ist die Kultur.BOX?

Inspiriert vom Prinzip der Gemüsekiste liefert die KULTUR.BOX einmal pro Quartal eine Auswahl regionaler, saisonaler und unabhängiger Kulturgüter wie z.B. Bücher, Magazine, Filme, Musik, Veranstaltungen und Kunstobjekte, bequem per Post nach Hause. Wir bieten Orientierung in der vielfältigen, deutschlandweiten Kulturlandschaft, indem wir gemeinsam mit lokalen Experten aus jedem Bundesland ein sorgfältig kuratiertes und liebevolles Angebot der schönsten Kulturgüter für euch zusammenstellen. Wir garantieren eine Box voller Überraschungen und Inspiration.

Welcher Gedanke steckt dahinter?

Durch die Globalisierung kommt es immer stärker zu einer Homogenisierung von Kulturen und Lebensstilen. Die KULTUR.BOX unterstützt unabhängige Verlage, freie Künstler und Musiker und damit eine kulturelle Vielfalt. Und kulturelle Vielfalt schafft eine reiche und vielfältige Welt, stärkt Demokratie, Toleranz, soziale Gerechtigkeit und gegenseitigen Respekt.

Wie kam es zu dieser Idee?

In ganz Deutschland gibt es großartige Independent-Labels, unabhängige Verlage und Vereine, in denen Künstler, Filmemacher, Illustratoren, Designer und Musiker mit viel Herzblut und Leidenschaft großartige Kulturgüter abseits des Mainstreams produzieren. Nur kennen diese fast immer nur eine kleine Gruppe Gleichgesinnter. Und das wollen wir ändern! Diese großartigen Kulturproduzenten brauchen Hilfe – und die KULTUR.BOX möchte jene sichtbar machen, die oftmals in der Masse untergehen.

Wer arbeitet mit? Gibt es ein festes Team?

Das feste Team besteht auch Nadja Dumouchel, Alexander Brauch und Alain Bieber. Hinzu kommen die zahlreichen Berater/Freunde aus der Indie-Szene in ganz Deutschland. Zu unseren Bios: Nadja schreibt, denkt und berät. Auf Workshops, Festivals und jahrelang als Redakteurin und Transmedia-Expertin in der Abteilung Kino des deutsch-französischen TV-Sender ARTE in Straßburg. Sie hat Kommunikationswissenschaften, Publizistik, Film und Literatur studiert. Alexander Brauch: Alexander ist die eierlegende Designwollmilchsau – ob Web oder Motion Design, Coding oder Hacking. Der Diplom-Kommunikationsdesigner (Muthesius Kunsthochschule Kiel) und Gründer des Designstudios Floot in Hamburg gestaltet alles was bei 3 nicht auf dem Baum ist. lain ist Netzwerker, LOLCat-Fan und ein echter Indie-Lover. Der Journalist (Ex-“Art”, Ex-“Max”), Kurator für zeitgenössische Kunst und Chefredakteur von ARTE Creative gründete bereits vor Jahren zusammen mit Alexander in Hamburg das Projekt “GuteSeiten” – einen virtuellen Kiosk und die erste unabhängige Messe für Magazine und Fanzines.

Wie gelangt ihr an eure „Inhaltsstoffe“?

Wir sind viel unterwegs – im Netz und im realen Raum, auf Festivals und Indie-Messen. Wir unterhalten uns viel mit Gleichgesinnten, bekommen viele Tipps von Freunden, wir lesen die ganze „Fachpresse“ und die Blogosphöre, bestellen uns die Inhalte, testen/lesen/hören diese auf Herz und Nieren – und nur die von uns für gut befundenen Inhaltsstoffe kommen dann tatsächlich in die Box. Wir wollen so eine Art „Stiftung Warentest“-Gütesiegel für Indie-Kulturgüter werden.

Wie kann man euch unterstützen?

Im Moment sind wir in der Testphase. Funktioniert unser Konzept. Gibt es genug potentielle Fans und Förderer. Wir haben bei Startnext eine Kampagne gestartet – und freuen uns über jeden Unterstützer: https://www.startnext.de/kulturbox. Nur wenn das mit der ersten Testbox funktioniert, werden wir das im kommenden Jahr wirklich ausweiten und für ganz Deutschland und jedes Bundesland anbieten können.

 

Mehr über die Kulturbox auch auf Facebook, Twitter und auf diekulturbox.de. Die Fundingphase läuft noch bis zum 31.01.2015. Wir – und die engagierten Damen und Herren der Kulturbox – freuen uns über jeden Cent, der in dieses wichtige und innovative Projekt investiert wird!

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2 Antworten auf “Über die Kultur.Box”

  1. Sehr spannendes Projekt. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es zu breit gefächert ist: verschiedene Medien und verschiedene Themenbereiche für knapp 50,00 Euro finde ich schon schwierig. Vor allem, weil für eine Zielgruppe, die möglicherweise wirklich groß sein könnte, nämlich Studenten, diese Box recht teuer ist.
    Als ich gerade darüber las, fand ich die Idee erst einmal genial. Doch dann war mir das Set zu bunt gemischt und für den Preis zum Probieren eben doch zu teuer. Ich drücke Euch aber die Daumen für diese Idee!

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