Vorfreude auf den Indie-Frühling 2018

Wie könnte man die langen, kalten Winterabende besser nutzen als mit dem Sichten der Frühjahrsvorschauen? Während wir uns nach mehr Sonnenstunden und den ersten Knospen an den Bäumen sehnen, wächst auch die Vorfreude auf die Zeit, die wir lesend im Park oder auf der Terrasse des Lieblingscafés verbringen. Der Frühling hat nicht nur einige Ereignisse im Gepäck, die das Team von We read Indie schon jetzt lächeln lassen, etwa die Leipziger Buchmesse oder den Indiebookday, sondern wie immer auch eine Menge großartiger Bücher aus unabhängigen Verlagen, auf die wir gespannt sind.

Allein das sind genügend Gründe, um sich auf die neue Büchersaison zu freuen, doch für uns gibt es noch einen ganz besonderen Grund: Eine von uns veröffentlicht im Frühjahr selbst ein Buch in einem Indie-Verlag! Dunkelgrün fast schwarz, der literarische Debütroman von Mariki alias Mareike Fallwickl, erscheint Anfang März bei der Frankfurter Verlagsanstalt, und wir sind allesamt schockverliebt: a match made in heaven! Dieses und viele andere schöne Indiebooks findet ihr unter unseren Empfehlungen für den Lesefrühling. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Erweitern eurer Wunschliste!

***

Bianca Bellová: Am See.
»Bianca Bellová bereichert die tschechische Literatur – eines der bemerkenswertesten Bücher der letzten Jahre.« (MF Dnes) | Aus dem Tschechischen von Mirko Kraetsch. Kein & Aber, 16. Februar, 232 Seiten, 20,00 €. | Auf dieses Buch freuen sich caterina und Mariki.

Charles Bukowski: Dante Baby, das Inferno ist da!.
»Authentisch Bukowski: mal leidend, mal feiernd, mal wild, mal nachdenklich – ›poems in all their raw glory‹.« (Vorschautext) | Herausgegeben von Abel Debritto, aus dem Amerikanischen von Esther Ghionda-Breger. Maro, 24. April 2018, 320 Seiten, 24,00 Euro. | Auf dieses Buch freut sich Klappentexterin.

Ruth Cerha: Traumrakete.
»Der Roman kreist um luzide Träume und blinde Flecken, führt von Wien bis nach New York und damit zum Ursprung verdrängter Wahrheiten, die weit über die Generationen hinweg ihre Wirkung entfalten.« (Vorschautext) | Frankfurter Verlagsanstalt, 5. März 2018, 384 Seiten, 24,00 Euro. | Auf dieses Buch freuen sich Isabella, Mariki und Sarah.

Joshua Cohen: Buch der Zahlen.
»Buch der Zahlen liest sich, als hätte jemand die Werke von Philip Roth zusammen mit denen von David Foster Wallace in einen Teilchenbeschleuniger geschossen.« (New York Times) | Aus dem Englischen von Robin Detje. Schöffling & Co., 23. Januar 2018, 752 Seiten, 32,00 Euro. | Auf dieses Buch freuen sich Jochen und Sophie.

Garrard Conley: Boy Erased.
»Boy Erased ist wie ein Schlag in den Magen.« (LA Review of Books) | Aus dem amerikanischen Englisch von André Hansen. Secession, 26. Februar 2018, 335 Seiten, 24,00 Euro. | Auf dieses Buch freut sich Sarah.

Mareike Fallwickl: Dunkelgrün fast schwarz.
»Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht.« (Vorschautext) | Frankfurter Verlagsanstalt, 5. März 2018, 480 Seiten, 24,00 €. | Auf dieses Buch freut sich das gesamte Team von We read Indie.

Milena Michiko Flašar: Herr Katō spielt Familie.
»Ein literarischer Glücksfall. Die Autorin hat einen poetisch-lakonischen Ton, der Kritik und Leserschaft gleichermaßen begeistert.« (Wiener Zeitung) | Wagenbach, 2. Februar 2018, 176 Seiten, 20,00 €. | Auf dieses Buch freuen sich Mariki und Sarah.

Lewis Grassic Gibbon: Lied vom Abendrot
»Die Welt – mit ihren alltäglichen Mühen und ihrer Sprödigkeit – besitzt eine Schönheit, die nur Lewis Grassic Gibbon einzufangen in der Lage ist.« (Vorschautext) | Aus dem Englischen von Esther Kinsky. Guggolz, 1. Februar 2018, 450 Seiten, 26,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Jochen.

Emma Glass: Peach.
»Eine erschütternde Geschichte, aber die Sprache funkelt, und der Roman ist außerordentlich ergreifend.« (Observer) | Aus dem Englischen von Sabine Kray. Edition Nautilus, 5. März 2018, 128 Seiten, 19,90 €. | Auf dieses Buch freut sich Sarah.

Dana Grigorcea: Die Dame mit dem maghrebinischen Hündchen.
»Eine Hommage an Zürich … Eine bittersüße Erzählung … Lustvoll beschwört Dana Grigorcea eine Welt aus Blüten und Sonnenlicht, aus Musik und Tanz und Theatralik herauf.« (Tagesanzeiger) | Dörlemann, 29. Januar 2018, 128 Seiten, 16,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Klappentexterin.

Simone Hirth: Bananama.
»Auf beklemmende Weise geht Simone Hirth den Widersprüchen und Absurditäten unserer Gesellschaft auf den Grund.« (Vorschautext) | Kremayr & Scheriau, 1. Februar 2018, 192 Seiten, 19,90 €. | Auf dieses Buch freut sich caterina.

Felix Jackson: Berlin, April 1933
»Felix Jacksons Realismus ist bezwingend. Und trägt eine flammend aktuelle Botschaft.« (Will Schaber, Aufbau, 1994) | Aus dem Englischen und mit einem Nachwort von Stefan Weidle. Weidle, 1. März 2018, 288 Seiten, 23,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Jochen.

Marianne Jungmaier: Sonnenkönige.
»Marianne Jungmaier zeigt in ihrem Roman eine neue literarische Facette und taucht in eine bunte Welt der Illusionen und Träume ein.« (Vorschautext) | Kremayr & Scheriau, 1. März 2018, 224 Seiten, 19,90 €. | Auf dieses Buch freut sich Mariki.

Laurie Lee: Cider mit Rosie.
»Der Roman ist heute noch so frisch und voll sprühender Lebenslust wie bei seinem ersten Erscheinen in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Er bringt die Erinnerung zum Singen.« (Sunday Times) | Aus dem Englischen von Pociao und Walter Hartmann. Unionsverlag, 19. Februar 2018, 320 Seiten, 14,99 €. | Auf dieses Buch freut sich Klappentexterin.

Jon McGregor: Speicher 13.
»Ein Meisterwerk, einfühlsam und zutiefst menschlich. Die Anmut von Jon McGregors Prosa wird seinem Thema vollauf gerecht.« (The Irish Times) | Aus dem Englischen von Anke Caroline Burger. Liebeskind, 22. Januar 2018, 352 Seiten, 22,00 €. | Auf dieses Buch freuen sich caterina und Uwe.

Ulrike Meinhof: Bambule.
»Hat man bedacht, dass Mitglieder der Gruppe um Ulrike Meinhof praktische Sozialarbeit getan haben und Einblicke in Verhältnisse genommen, die möglicherweise zu ihrer Kriegserklärung geführt haben? Schließlich gibt es ein Buch: Bambule. Lesenswert, aufschlussreich.« (Heinrich Böll) | Wagenbach, 9. März 2018, 144 Seiten, 10,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Isabella.

Steven Millhauser: Stimmen in der Nacht.
»Stimmen in der Nacht steckt voller Wunder. Millhauser schenkt uns Welt um Welt: sehnsuchtsvoll und bizarr, komisch und gruselig – sodass sie uns am Ende genauso vertraut vorkommen wie unser eigenes Spiegelbild.« (New York Times) | Aus dem Englischen von Sabrina Gmeiner. Septime, 15. Januar 2018, 400 Seiten, 24,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Sophie.

Céline Minard: Das große Spiel.
»Eine Frau, ganz allein in den Bergen. Das Szenario in Céline Minards neuem Roman ist nicht das eines Unglücks, sondern einer freien Wahl – und dabei so rätselhaft wie symptomatisch.« (Missy Magazine) | Aus dem Französischen von Nathalie Mälzer. Matthes & Seitz, 2. Februar 2018, 192 Seiten, 20,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Klappentexterin.

Paolo Rumiz: Die Seele des Flusses.
»Rumiz schreibt in der Tradition seinesTriestiner Kollegen Claudio Magris, in derTradition gebildeter, über alle Grenzen blickender Mitteleuropäer.« (FAZ) | Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl. Folio, 8. Mai 2018, 354 Seiten, 24,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Klappentexterin.

Andrea Scrima: Wie viele Tage.
»Das Porträt einer Künstlerin als junge Frau – ein Debütroman von der Klasse und Intensität eines Spätwerks« (Vorschautext) | Aus dem Amerikanischen von Barbara Jung. Droschl, 9. Februar 2018, 192 Seiten, 23,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Isabella.

Matthias Senkel: Dunkle Zahlen.
»Ein schillerndes Mosaik der Sowjetunion kurz vor der folgenreichen Vernetzung der Welt. Ein Roman so unberechenbar wie die Geschichte selbst.« (Vorschautext) | Matthes & Seitz, 9. Februar 2018, 488 Seiten, 24,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Jochen.

Jack Trevor Story: Immer Ärger mit Harry.
»Alfred Hitchcock machte den Roman mit sei­nem Film berühmt, nun erscheint er erstmals als Buch in deutscher Erstübersetzung.« (Vorschautext) | Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow. Dörlemann, 21. Februar 2018, 160 Seiten, 17,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Sophie.

Peter Terrin: Der Wachmann.
»Psychothriller und Science-Fiction-Fabel zugleich, skurril und wunderbar klaustrophobisch.« (The Guardian) | Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten. Liebeskind, 19. Februar 2018, 256 Seiten, 20,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Uwe.

Jesmyn Ward: Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt.
»Wie ein Traum ist dieser Roman, wie ein realistischer Traum: Eindringlich und unbehaglich und tief wie das Meer.« (The Guardian) | Aus dem Amerikanischen von Ulrike Becker. Kunstmann, 14. Februar 2018, 304 Seiten, 22,00 €. | Auf dieses Buch freuen sich Isabella, Mariki und Uwe.

Bettina Wilpert: nichts, was uns passiert.
»Der Roman thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie eine Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht.« (Vorschautext) | Verbrecher, 6. Februar 2018, 168 Seiten, 19,00 €. | Auf dieses Buch freut sich Sophie.

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