James Sallis’ Willnot – Eine Kleinstadt noir

Eine Besprechung von Britta. Als ich in der Vorschau sah, dass einer meiner liebsten Autoren in einem meiner liebsten (Krimi-)Verlage ein neues Buch publizieren würde, war mein Frühjahr gerettet. Der Vertrauensvorschuss ist bei mir für James Sallis immer gegeben. Einige LeserInnen mögen ihn kennen als den, der die Vorlage für den Film Drive geschrieben hat... Weiterlesen →

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Vorfreude auf den Indie-Frühling 2019

Wir Bücherfreunde sind den Jahreszeiten immer ein Stück voraus. Während es draußen noch wahlweise schneit, stürmt oder regnet, sind wir von We read Indie bereits im Frühling angekommen, und zwar im Literaturfrühling. Die Verlage haben die neue Saison eingeläutet und beglücken Liebhaber der belles lettres mit farbenprächtigen Programmen, allen voran unsere geliebten Indies. Worauf wir uns besonders freuen, das zeigen wir euch in diesem kleinen Beitrag, und natürlich sind wir auch gespannt auf eure Favoriten.

Ein neues Kapitel beginnt

Seid gegrüßt, Ihr Lieben, und herzlich willkommen zur Vorstellungsrunde des neuen Teams bei We read Indie! In den kommenden Tagen wird sich jeden Tag ein weiteres neues Mitglied vorstellen, so dass Ihr einen Einblick bekommt, was Euch ab dem Indie Book Day kommenden Sonntag (30. März 2019) dann auf diesem Blog wieder erwartet. Den Anfang... Weiterlesen →

»Immer ist alles schön«

Vier Bücher, vier brüchige Kindheiten Ich bin versucht zu sagen, es ist Zufall, dass ich zuletzt gleich mehrere Romane gelesen habe, die von der Kindheit handeln und davon, wie sie in uns nachwirkt. Aber vielleicht stimmt das gar nicht, vielleicht ist es kein Zufall, sondern ganz und gar zwingend. Vielleicht ist die Kindheit ein magischer Ort, der uns in seinem Baann hält und immer wieder zurückholt, mehr als jeder andere Ort; mit ihr hat es schließlich begonnen, aus ihr ist alles Weitere entstanden. Wir erinnern uns und erzählen einander davon, wir suchen uns in den Erzählungen der anderen, spiegeln uns darin oder grenzen uns davon ab. Darum greifen wir fortwährend zu diesen Geschichten: um uns unserer eigenen Geschichte zu vergewissern.

Eine Liebeserklärung

Abertausende Bücher werden jedes Jahr veröffentlicht. Alle sechs Monate, im Frühjahr und im Herbst, verschicken die Verlage ihre Programmkataloge mit Dutzenden Neuerscheinungen, ich bin fleißig und gehe sie allesamt durch, tagelang, zunächst noch freudig aufgeregt, dann schon bald ermattet. Ich notiere mir den einen oder anderen Titel, aber ehe ich sie kaufe und schließlich auch... Weiterlesen →

Jakob Arjouni: Happy birthday, Türke!

Seit fünfeinhalb Jahren lebe ich in Frankfurt - und in all der Zeit war mir Jakob Arjouni nur vom Hörensagen bekannt. Ausgerechnet Arjouni, dieser viel zu früh verstorbene Frankfurter Kultautor, der seine Romane an den nicht so schicken Orten dieser Stadt ansiedelte, allen voran dem Bahnhofsviertel. Ein Versäumnis, das ich nun dank der Büchergilde wettmachen konnte.

10 Lieblings-Indiebooks von caterina

Unter dem Hashtag #wereadindie wollen wir Leserinnen und Leser dazu anregen, von ihren liebsten Büchern aus unabhängigen Verlagen zu erzählen. Freilich braucht es dazu keinen Anlass, es lohnt immer, über besondere Literatur zu reden, andere mit der eigenen Begeisterung anzustecken und sich wiederum anstecken zu lassen – wir Indie-Bloggerinnen und -Blogger tun das seit dreieinhalb Jahren unablässig.

Ross Thomas, Dominique Manotti & Nathan Larson

In Hamburg gibt es diesen jungen Indie-Verlag, der sich gut gemachter Spannungsliteratur verschrieben hat. Und diesen Verleger, der höchstpersönlich mit seinen Büchern durch die Republik reist. Die Rede ist von Wolfgang Franßen, der zum einen vor gut zwei Jahren den Polar Verlag gründete und zum anderen die Veranstaltungsreihe Talk Noir ins Leben rief (hier mehr dazu). Nach Hamburg, Berlin und Münster feierte das Format kürzlich Premiere in Frankfurt.

Acht Betrachtungen II

Frankfurt ist reich an erstklassigen Literaturorten und literarischen Happenings, es gibt Tage, da weiß ich vor lauter Auswahl gar nicht, wohin, und bleib stattdessen daheim auf dem Sofa, auch das quasi ein Ort der Literatur. Meistens gehe ich aber doch raus und gucke mir all die schönen Sachen an, die hier passieren: Eine der schönsten ist die Reihe »Acht Betrachtungen«, eine Kooperation des hiesigen Literaturhauses und des Museums für Moderne Kunst, die 2013 Premiere feierte und dieses Jahr in die zweite Runde gegangen ist.

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