Paul Bokowski: Hauptsache nichts mit Menschen

This guy's a super freak! Ich stelle mir vor, dass Paul Bokowski früher eines dieser Kinder war, die unfreiwillig komisch sind. Dass er damals schon eine nerdige Brille trug, sich dumme Polenwitze anhören musste und irgendwann aus der Not eine Tugend machte, indem er sein Leben der Satire verschrieb. Ich stelle mir außerdem vor, dass... Weiterlesen →

Roy Jacobsen: Weißes Meer

„Gott liebt die Menschen an der Küste nicht so sehr wie die in Binnenland und Städten“ „Sie waren inmitten der Jahreszeit, in der alles Lebendige stirbt, in der sich Tiere und Menschen in sich selbst verkriechen und noch kleiner werden, als sie es ohnehin schon sind, in der die Natur stumm ist, bist auf das Rauschen... Weiterlesen →

Petra Piuk: Lucy fliegt

Perfide Persiflage auf die „Generation GNTM“ „Ich ändere meinen Namen auf Facebook von Linda auf Lucy. Und meinen Wohnort von Floridsdorf auf Hollywood. Ich weiß, dass ich noch nicht in Hollywood war, aber es geht ja um die Zielvisualisierung und wenn du jeden Tag Floridsdorf liest, dann bleibst du in Floridsdorf, aber wenn du jeden... Weiterlesen →

Synke Köhler: Kameraübung

 „Der Alltag ist ein Schmetterling“ „Man muss sich ihm behutsam nähern, der Alltag ist kamerascheu, er flattert davon. Das Herkömmliche, Gewöhnliche soll in den Kasten.“ So steht es in einer von Synke Köhlers Geschichten, so gilt es auch für dieses Buch. Die deutsche Autorin, die an der Drehbuchwerkstatt München sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert... Weiterlesen →

Wolfgang Popp: Wüste Welt

„Man muss einfach den Weg nehmen, den der Sand einem lässt“ „Wer sich auf meinen Bruder einlässt, weiß nie, woran er ist. Etwas mit ihm zu unternehmen, hat schon immer geheißen, keine Ahnung zu haben, was als nächstes passiert.“ So ergeht es einem jungen Sänger, als er nur aufgrund einer SMS seines Bruders nach Marokko... Weiterlesen →

Corinna T. Sievers: Die Halbwertszeit der Liebe

„Mit Frauen ist es wie mit Gott, du kannst sie fürchten und anbeten, aber am Ende vernichten sie dich immer“ „Eine Psychose nennen Psychiater die Liebe, laut Weltgesundheitsorganisation braucht sie zwei bis drei Jahre, um auszuheilen.“ Trotzdem will sich die 45-jährige Schönheitschirurgin Margarete nach ihrer Scheidung auf eine neue Liebe einlassen – sie sucht sogar... Weiterlesen →

Sven Heuchert: Asche

Wenn man verbrennt, tief innen drin Einer packt ein Mädchen, tritt es in den Keller, missbraucht es und donnert es an die Wand, bis es sich nicht mehr rührt. Ein anderer ist alt geworden während der Arbeit in der Fabrik, tagein, tagaus, und jetzt, wo seine Arbeitskraft nichts mehr wert ist, bleibt ihm nur die... Weiterlesen →

Silvia Overath: Robbe schwimmt rückwärts

„Das Mögen und die Lust und die Freude werden zurückkommen“ „Hoffnung ist so ein großes Wort. Es ist eins von den Wörtern, die ich gerne hassen würde. Ich finde es aber leider sehr schön. Auch weil es keine wirkliche Alternative gibt.“ Mit Alternativen ist es überhaupt so eine Sache für Mona: Die gehen ihr langsam... Weiterlesen →

Irmgard Fuchs: Wir zerschneiden die Schwerkraft 

Vom Spiel mit Leichtigkeit und Schwere Dieses Buch schwebt. Grafisch zeigt sich das an den Weltallbildern, die das Cover sowie jeden Geschichtenbeginn zieren. Inhaltlich ist die Schwerkraft im Titel ein ums andere Mal Thema: Einer verschickt Botschaften mit einer Silvesterrakete, ein anderer reist in einem Koffer ins All. Gemeinsam haben die Figuren eine gewisse Verlorenheit.... Weiterlesen →

Marianne Jungmaier: Das Tortenprotokoll

„Ich frage mich, ob es gesund ist, zu leben, wo andere sterben“ „Schweigen ist ein Talent in dieser Familie, von Generation zu Generation weitergegeben, es wird hier beherrscht wie nirgendwo sonst. Um dieses Schweigen zu verstehen, brachte ich mir eine Kartografie bei, machte mir Landkarten und Pläne, für Großmutter, Mutter und Vater, um Blicke, Handbewegungen... Weiterlesen →

Website bereitgestellt von WordPress.com.

Nach oben ↑