Lena Grossmüller – Reiseführer des Zufalls

Lena Grossmüller liefert für alle Zuffallsaspiranten einen Reiseführer und Essayband in Personalunion, ein Plädoyer für Entdeckungen, die man nicht beabsichtigt.

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Utopien für Hand und Kopf

Brauchen wir eigentlich Utopien? „Utopisch“ wird gemeinhin das genannt, was unerreichbar erscheint, überambitioniert, versponnen. Der Duden gibt als Synonyme Worte wie Kopfgeburt und Luftschloss an. Also eher etwas für die Träumer, die lieber in ihren Visionen schwelgen statt realistische Maßnahmen anzustoßen. Tatsächlich erfüllt die Utopie aber einen sinnvollen Zweck in ihrer wagemutigen, manchmal vielleicht auch... Weiterlesen →

Rui Zink – Die Installation der Angst

Es ist eine Binsenweisheit, dass Angst ein außerordentlich wirksames politisches Instrument ist. Ängstliche lassen sich weitaus besser formen und zu „unpopulären Maßnahmen“ überreden, sofern die Rettung vor dem Abgrund verheißen. Rui Zink, in Portugal schon länger ein gefeierter Star, verwandelt diese Weisheit nun in eine bissige Parabel auf unser wachsendes Sicherheitsbedürfnis in einer unsicheren Welt.... Weiterlesen →

Laurie Penny – Babys machen

Laurie Penny gilt, spätestens seit „Unsagbare Dinge“ und „Fleischmarkt“ als starke feministische Stimme unserer Zeit. In ihrem jünst erschienenen Erzählband führt sie auf so bitterböse wie treffsichere Art Klischees und Rollenbilder vor, indem sie sie gnadenlos überzeichnet. Eine Frau, die sich selbst ein Baby konstruiert? Mord als Kunst? Industrielle Produktion von Katzenvideos? Alles ist möglich!... Weiterlesen →

10 Lieblingsbücher aus Indie-Verlagen

Der ein oder andere hat vielleicht die Diskussionen rundum das VG (Verwertungsgesellschaft)- Wort Urteil und die daraus resultierenden Rückzahlungsforderungen an Verlage verfolgt. Tilman von 54books hat in zwei separaten Beiträgen (Teil 1 & Teil 2) die juristischen Entscheidungen und deren Grundlagen detailliert dargelegt – wer sich nochmal genau informieren möchte, worum es geht, dem seien... Weiterlesen →

Ulrike Schäfer – Nachts, weit von hier

In jedem Leben gibt es irgendwann Begebenheiten von solcher Außerordentlichkeit, dass mit ihnen und in ihrer Folge eine neue Zeitrechnung beginnt. Manchmal sind es, von außen betrachtet, vernachlässigenswerte Kleinigkeiten, manchmal einschneidende Schicksalsschläge, nach denen nichts mehr ist wie es einmal war. Ulrike Schäfer spürt in ihren zarten Erzählungen diesen Bruchstellen nach. Eine Frau trifft im... Weiterlesen →

Dany Laferrière – Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama

Dany Laferrière wäre ein hervorragender Gast auf einer Cocktailparty. Er hat einen Sinn für’s Aphoristische, für geistreiche Bonmots und unkonventionelle Gedanken. Sein 1985 erschienener Debütroman trug den damals unerhört aufreizenden, provokanten Titel Comment faire l’amour avec un nègre sans se fatiguer. Seitdem hat er sich literarisch mit seiner haitianischen Herkunft und seinem Leben in Montréal... Weiterlesen →

Pierre Bost – Bankrott

Bankrott gehen kann man auf ganz unterschiedliche Weise – ganz klassisch finanziell, aber auch persönlich, moralisch. In Pierre Bosts ursprünglich 1928 erschienenen Roman gerät Zuckerfabrikant Brugnon in einen Strudel des Scheiterns, der in einer ganz umfassenden Weise sein bisheriges Leben wie ein zerstörerischer Strom mit sich reißt. Am Ende ist er persönlich und finanziell ruiniert.... Weiterlesen →

Zeina Abirached – Das Spiel der Schwalben

Zeina Abiracheds Graphic Novel spielt 1984 in Beirut, mitten im libanesischen Bürgerkrieg. Sie ist damals drei Jahre alt und kennt die Welt ausschließlich im Kriegszustand. Zurückgezogen in einem Wohnhaus, das durch Sandsäcke und Stacheldraht weitgehend isoliert in einer künstlichen Sackgasse liegt, lebt sie mit ihrem Bruder, ihren Eltern und den Nachbarn in ständiger Anspannung. Einer... Weiterlesen →

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