Literaturtheoretische Ausflüge in einer dystopischen Zukunft

Eine literaturtheoretische Schrift Aus dem Gefängnis heraus sind schon wunderbare Dinge entstanden, wurden Aufstände herauf beschworen, Revolutionen angezettelt und Widerstände gegen Unbill aufgebracht. Auch in diesem Buch geht es um einen Aufstand im Kleinen. Es geht um einen Schriftsteller in Haft, der eine Art Essay schreibt, warum das Romanverbot denn zu begrüßen sei. Romanverbot? Schriftsteller... Weiterlesen →

Auf dem Boden der Endlichkeit

Olga Ravn vermittelt in ihrem Roman Die Angestellten ziemlich eindrucksvoll das Gefühl des Schwebens und der Leere, die sich mit den Aussagen füllt und dabei aus einem popkulturellen Anspielungsraum schöpft, der in der Dunkelheit zwischen den Aussagen widerhallt.

We read Indie goes Hotlist – Edition 2022

Im letzten Jahr sind wir mit dem Magazin der Hotlist eine kleine Kooperation eingegangen und haben ein paar der Bücher, die auf der erweiterten Liste standen (die 30 Bücher, die letztenendes für die Hotlist in Frage kamen) besprochen. Da das einigen von uns so viel Spaß gemacht hat, sind wir diese Koopertion in diesem Jahr... Weiterlesen →

Antriebslos in die Zukunft

Wie in den letzten Jahren, gab es auch für den Deutschen Buchpreis 2022 ein von Bloggern begleitetes Lesen, das unter dem Hashtag #buchpreisbloggen vornehmlich in den sozialen Medien verbreitet wird. Dabei stellen Instagramer*innen, Blogger*innen und auch Youtuber*innen jeweils ein ihnen zugelostes Werk vor, ihr sogenanntes Patenbuch. Jedes Jahr wird diese Runde aus 20 Menschen immer... Weiterlesen →

Die Suche nach Identität

Mit 153 Formen des Nichtseins ist Slata Roschal ein Debüt gelungen, dass formal gegenüber vielen Romanen heraussticht und damit sogar die Jury überzeugen konnte, die in diesem Jahr über den Deutschen Buchpreis zum besten deutschsprachigen Roman entscheidet. Somit ist die Autorin mit diesem Buch, der in dem immer empfehlenswerten Homunculus Verlag erschienen ist, auf der... Weiterlesen →

Das Herbstprogramm 2022 ist da!

Wir fragen uns, wie schnell ein Monat vorbeigehen kann. Der September so: Ja! Unsere Redaktion hat es sich trotzdem nicht nehmen lassen, ein paar Bücher aus dem Herbstprogramm der Indies zusammenzustellen. Wir haben gewälzt und gegraben und hier findet ihr eine kleine Auswahl von Titeln, die unsere Aufmerksamkeit gecacht haben, denn: Der Herbst kommt und... Weiterlesen →

Eine moderne Geschichte, vielfältig erzählt

Scrollte mensch sich durch die diesjährige erweiterte Hotlist, also den Kreis aus 30 Büchern, über den auch das Publikum abstimmen konnte, stolperten wohl viele beim Betrachten der Cover über ein Buch, dass ganz sicher erst auf den zweiten Blick gefallen dürfte. Das quietschgelbe Cover und die Bilder vorne darauf, die im Comicstil abgebildet sind, erscheinen... Weiterlesen →

Geiseln unserer Entscheidungen im Leben

Dieses Buch ist eine kleine Mogelpackung, aber eine, die es in sich hat und einen mit dem Titel vorerst auf eine falsche Fährte lockt. Es ist trotz seines geringen Umfangs von etwas mehr als 100 Seiten sehr vielseitig in seinen Botschaften und zeigt auf, wie vielfältig wir Geiseln sind. Vor uns, vor der Familie, den... Weiterlesen →

Im Hinterhof der Westentasche

„Es sollte noch ein paar Tage dauern, bis ich es endlich kapierte. Bis ich eine Rechtfertigung finden würde für die intuitiv gesammelten Zeitungsausschnitte über unbekannte, versiffte Musiker, das theoretische Interesse an betäubenden Substanzen (die ich selbst verurteilte), das Gespür für eine depressive Ästhetik sowie für das Planen der Routen für das Herumschnlendern.“

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