James Sallis’ Willnot – Eine Kleinstadt noir

Eine Besprechung von Britta. Als ich in der Vorschau sah, dass einer meiner liebsten Autoren in einem meiner liebsten (Krimi-)Verlage ein neues Buch publizieren würde, war mein Frühjahr gerettet. Der Vertrauensvorschuss ist bei mir für James Sallis immer gegeben. Einige LeserInnen mögen ihn kennen als den, der die Vorlage für den Film Drive geschrieben hat... Weiterlesen →

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Hannas Umbruch- auch noch heute? Aus dem Aviva Verlag

Alice Rühle-Gerstel “Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit. Ein Prag-Roman“ Nachwort/Herausgeberin Mit historischen Pragfotos und Stadtplan Roman Aviva Verlag 444 Seiten 24,50 Euro Ich habe schon einige Bücher über Flucht und Emigration gelesen, doch mir stockte der Atem, als ich die ersten Seiten von Alice Rühle-Gerstels Roman gelesen habe. Ich war dabei, als Hanna... Weiterlesen →

Ein stilles, tiefes Wasser

Laura war sechs, als ihre Mutter ins Wasser ging, seitdem leben in dem Häuschen an der norwegischen Küste nur noch ihr älterer Bruder, der in sich gekehrte Vater und sie. Wie es im Titel heißt, erzählt der Roman von dem, was helfen könnte – beim Überwinden der Trauer, beim Weiterleben, beim Erwachsenwerden. Doch auch der Konjunktiv des Romantitels ist wohlgesetzt.

Anke Stelling: Schäfchen im Trockenen

Wieder nimmt uns Anke Stelling mit in die heile Welt des Prenzlauer Bergs nach Berlin, wo alternativ-kollektive Lebensentwürfe mit unendlichem Individualismus zusammenstoßen. Der neue Roman Schäfchen im Trockenen (Verbrecher Verlag) steht dem Vorgänger in nichts nach und legt den Finger unbeirrt weiter in die Wunde. Resi sitzt in ihrem Zimmer, also der Abstellkammer neben der... Weiterlesen →

Von der Unmöglichkeit des Ausbrechens

Susan Hill ist in England seit Jahrzehnten als Autorin von Krimis, Geistergeschichten und Kinderbüchern erfolgreich. Stummes Echo  ist eine literarische Novelle, die in keine dieser Schubladen passt, der es aber zugute kommt, dass die Autorin ihre Genre-Register zu ziehen weiß. Wieder einmal heben der erst 2018 gegründete Kampa Verlag und sein Imprint Gatsby einen Schatz, der im Original bereits vor einigen Jahren erschienen ist, um ihn in bibliophiler Gestaltung und wunderbarer Übersetzung – in diesem Fall von Andrea Stumpf – auch einer deutschen Leserschaft zugänglich zu machen.

Ein neues Kapitel #5: Kathrin

Weiter geht’s mit der Vorstellungsrunde des neuen Teams bei We read Indie! In den kommenden Tagen wird sich jeden Tag ein weiteres neues Mitglied vorstellen, so dass Ihr einen Einblick bekommt, was Euch ab dem Indiebookday kommenden Sonntag (30. März 2019) dann auf diesem Blog wieder erwartet. Heute ist Kathrin dran. Grenzgängerin. Historikerin. Buchhändlerin. Straßenerprobt.... Weiterlesen →

Ein neues Kapitel #4: Julia

Seid gegrüßt, Ihr Lieben, und herzlich willkommen zur Vorstellungsrunde des neuen Teams bei We read Indie! In den kommenden Tagen wird sich jeden Tag ein weiteres neues Mitglied vorstellen, so dass Ihr einen Einblick bekommt, was Euch ab dem Indiebookday kommenden Sonntag (30. März 2019) dann auf diesem Blog wieder erwartet. Heute ist Julia dran.... Weiterlesen →

Mareike Fallwickl: Dunkelgrün fast schwarz

Farne lieben es schattig und feucht. In so einem immergrünen Dickicht entfaltet nun die junge österreichische Autorin Mareike Fallwickl (= unser Bücherwurm Mariki von "We read Indie") ihren entwaffenden Debütroman Dunkelgrün fast schwarz. Ein Haus ist in diesem Hort von Geschichte und Geschichten und es steht erhaben auf einem Berg, das Dorf liegt darunter, Salzburg ist in der Ferne erkennbar, aber nur bei guter Sicht. Um ein neues Zuhause zu beleben, muss es mit Empfindungen angefüllt werden.

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