Über das Sterben zum Leben finden

Das Buch „Immer noch wach“ ist kein schlechtes Buch, soviel wollte vorweg gesagt werden. Es regt zum Nachdenken an, vor allem über das Sterben und wie wir als Gesellschaft allgemein damit umgehen. Es gibt leider nur ein Problem mit dieser Geschichte und das ist ausgerechnet der Einstieg, der Aufhänger des Ganzen. Sie wirkte bei allem... Weiterlesen →

Mut Ins Dunkle Leuchten

Man hat für die Leerstellen einer psychiatrischen Diagnose nichts als die Literatur, um sie zu füllen. Und so folgt man in Olivia Kuderewskis Buch LUX nicht einfach der Protagonistin, die gerade aus der Klinik entlassen, gegen alle guten Ratschläge nach Amerika geflogen ist, um dort ins Landesinnere zu reisen. Man taucht ein, in die Wahrnehmung... Weiterlesen →

Befreiung aus dem Paradies

Übergang oder Zustand Die Bewohner haben ihre Häuser verlassen und es stellt sich die Frage, ob wir uns schon in der Dystopie befinden oder nur auf dem Weg dorthin sind. Soweit sich die ersten, stilbildenden Dystopien mit den Auswirkungen des technischen Fortschritts auf die Gesellschaft auseinandersetzen, befindet man sich in Millenium People also in einer... Weiterlesen →

Die Stunde der Frauen

9 Magazine, 9 Frauen Spitzenreiterinnen handelt von neun Frauen und deren sehr unterschiedliche Geschichten, die lose miteinander verknüpft sind. Es geht um die Liebe, um eine Hochzeit, ein Erbe, um Gewalt in der Ehe, ungewollt unerfüllte Kinderwünsche, Trennung und einiges mehr und wie die Frauen mit diesen Situation im Einzelnen umgehen (können). Das Besondere an... Weiterlesen →

Indiebookday 2021 ‒ Die Empfehlungen des Teams

Jedes Jahr um die Zeit der Leipziger Buchmesse findet auch ein ganz besonderer Tag für die unabhängigen Verlage statt. Vor nunmehr acht Jahren initiierte der Mairisch Verlag den Indiebookday, um die unabhängigen Verlage zu zelebrieren und ihnen eine Bühne zu bieten. Seitdem wächst dieser Tag stetig und bedächtig von Jahr zu Jahr immer weiter, die... Weiterlesen →

Flucht zu sich selbst

Ein Roadtrip der einer Flucht gleicht und vier ungleiche Menschen miteinander verbindet. All das wird aus der Sicht eines Aussteigers erzählt, der mehr auf der Suche nach sich selbst und einem Leben ist als auf der Flucht. Er hält die Gemeinschaft irgendwie zusammen, muss sich aber letztendlich doch entscheiden, welchen Weg er gehen will. Salih... Weiterlesen →

Selbstgespräche mit Dialekt

Wenn ein Buch im Klappentext vollmundige Versprechungen macht und diese nicht einhält, ist das ärgerlich. In dem vorliegenden Fall tritt das aber kcjt ein. Im Gegenteil, diese werden sogar übertroffen, denn das, was da versprochen wird, könnte besser gar nicht passen. Seite um Seite wuchs die Sympathie mit der Hauptfigur an und die Übersetzung trug... Weiterlesen →

Jana Volkmann: Auwald

Manche Menschen bleiben lieber für sich. In Auwald (Verbrecher Verlag) zeichnet Jana Volkmann das Bild einer Einzelgängerin, die sich verläuft, während die Welt um sie herum den Halt verliert. Ein äußerst stimmungsvoller Roman voller Sätze, die man sich einrahmen möchte. Judith versinkt gern. Auch wenn sie das vielleicht selbst so nicht ausdrücken, vielleicht noch nicht einmal denken... Weiterlesen →

Anna Herzig: Herr Rudi

Der Herr Rudi vermisst seine Livi, und das schon seit vierzig Jahren. Hinzu kommt eine Krebsdiagnose kurz vor der Pensionierung. Die österreichische Autorin Anna Herzig schreibt in ihrem Roman Herr Rudi (Voland & Quist) auf verknappt-kunstvolle Weise über die ganz großen Themen. Dem Herrn Rudi könnte es so gut gehen, jetzt, da er endlich in Pension ist.... Weiterlesen →

Ein Ort, an dem die Erinnerung vergeht

Ein dystopisches Meisterwerk Was für ein Roman! Schon 1994 geschrieben, ist dieses dystopische Werk, welches sich nahtlos bei den Klassikern wie 1984, Fahrenheit 451 oder Schöne Neue Welt (und sicher vielen andern ähnlich gelagerten Romanen) einreihen kann, ein Buch, dass uns als Menschen den Spiegel vorhält, auch gerade in Zeiten von Corona mit seinen Einschränkungen... Weiterlesen →

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