Julia Rothenburg: hell/dunkel

Gegensätze ziehen sich an, so auch in Julia Rothenburgs neuem Roman hell/dunkel (FVA), in dem sich zwei Halbgeschwister über den bevorstehenden Tod der Mutter näher kommen, als sie sich selbst hätten träumen lassen. Krankheiten lassen sich ignorieren. Sie lassen sich ignorieren, bis es irgendwann einfach nicht mehr weitergeht, sie dem eigenen Leben so sehr entgegenstehen,... Weiterlesen →

Nachrichten aus Sachsens Hauptstadt

Sachsen, immer für ein Streitthema gut Wer, wie ich, seine Heimat in Dresden beziehungsweise Meißen nennt (auch wenn ich dort schon einige Zeit nicht mehr wohne), der warf auch immer sorgenvolle Blicke auf die sächsische Hauptstadt. Sei es der Streit um die Waldschlössschenbrücke oder in Folge dessen die Aberkennung des Weltkulturerbes und viele andere große... Weiterlesen →

Literarisch aufgearbeitete, europäische Geschichte

Krimi mit Geschichtsbezug Andreas Eckardt ist eine arme Socke und Martin von Arndt ist der Autor, der diese Figur ganz schön leiden lässt. Mittlerweile auf die siebzig zugehend, ist der ehemalige Kommissar vom Leben und den ganzen geschichtsträchtigen Winkelzügen, in denen er mitwirkte, gezeichnet. Doch eine Episode hat dieser Mann noch auszustehen. Ob er danach... Weiterlesen →

Alberto Vigevani: Sommer am See

An der Schwelle von Kindheit zu Pubertät erzählt Alberto Vigevani einen Sommer am See (Friedenauer Presse), eine Zeitreise in mehrfacher Hinsicht. Giacomo hat es nicht leicht. Er fühlt sich in seiner Familie nicht richtig ernst genommen, auch Freunde hat er keine. Nicht, dass ihn das übermäßig unglücklich machen würde, denn eigentlich ist er gern allein.... Weiterlesen →

Wie konnte es nur soweit kommen?

Digitaler Lesekreis Seit Anfang des Jahres hat der Blog „54book“ auf Twitter zur Aktion 54reads aufgerufen, ein digitaler Lesezirkel im Netz, bei dem jeder mitmachen kann, wer möchte. Jeden Monat wird ein anderes Buch gelesen und bei Twitter kommentiert. Wer möchte, wie nun ich in diesem Fall für das Buch, welches im März gelesen wurde,... Weiterlesen →

Die Schattenseiten in der norwegischen Seele

Abseits des schönen Scheins Bjarte Breiteig habe ich das erste Mal über seinen Debütroman „Meine fünf Jahre als Vater“ kennen lernen dürfen. Dort beschreibt er aus Tätersicht, wie es zu einer Kindesmisshandlung kommen kann, was diese Tat mit dem Umfeld und vor allem mit dem Täter anstellt. Ein ganz gar nicht einfaches Buch, weil mich... Weiterlesen →

Der seltsame Fall des jungen Alten Arum Han

Ein todtrauriges Buch über das Leben, das Altern und das Sterben – Im Zeitraffer Ihr kennt das sicher alle. Man nimmt ein Buch zur Hand, hat mit wenigen, begeisterten Stimmen, bisher nur Gutes über diese Geschichte gehört, kauft euch dieses Buch, ohne weiter darüber nachzudenken, um was es genau geht und dann trifft es euch... Weiterlesen →

Vom Ende einer Ära

Lju an Konstantin Ich habe mein Amt angetreten und will Dir berichten, wie sich mir die Lage darstellt. Dass mir gelingen wird, was ich vorhabe, bezweifle ich nicht, es scheint sogar, dass die Umstände günstiger sind, als man voraussetzen konnte. Ein junger Mann kommt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts auf das russische Gut Kremskoje, wo... Weiterlesen →

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