Ziemowit Szczerek: Sieben

Außen Roadtrip, innen der Selbsthass einer Nation: Sieben (Voland & Quist) von Ziemowit Szczerek führt nicht nur quer durch Polen, sondern auch ganz tief in das Herz des Landes. Und zu all den Dämonen, die es heimsuchen. Sieben. Das Buch der polnischen Dämonen. Ich muss ja zugeben, dass ich bei dem Titel erstmal an eine... Weiterlesen →

Die Großartigkeit von Zora Neale Hurston

Schiffe in der Ferne haben jedermanns Wunsch an Bord. Für manche treffen sie mit der Flut ein. Für andere fahren sie immer am Horizont dahin, nie außer Sicht, nie ein in den Hafen, bis der Ausschauer resigniert die Augen abwendet, da ihm an der kalten Schulter der Zeit die Träume gestorben sind. Janie, die Protagonistin... Weiterlesen →

Sebastian Guhr: Die langen Arme

Es raschelt in den Zwischenwänden: Sebastian Guhr geht mit Die langen Arme (Kein & Aber) in die Keller einer DDR, die man so noch nie gelesen hat. Und die es so auch nicht gab, aber das ist eine andere Geschichte. Der Sieger des Blogbuster 2018. Auch wenn der »Muff von 1000 Jahren« ein Slogan der... Weiterlesen →

Berit Glanz: Pixeltänzer

Manchmal gibt es Bücher, die kommen einem so nah, dass man es kaum glauben will. Pixeltänzer von Berit Glanz (Schöffling) ist genau so eines. Es fängt die Gegenwart ein und bringt sie spielerisch zum Tanzen. Es passiert mir wirklich selten, dass ich schon nach dem Lesen der ersten Seite eines Romans denke: Das hier werde... Weiterlesen →

Wolfgang Ullrich und Annekathrin Kohout (Hgg.): Digitale Bildkulturen

Bilder sind klammheimlich zum Leitmedium geworden, Digitalisierung, Instagram & Co. sei Dank. Die neue Reihe Digitale Bildkulturen bei Wagenbach verschreibt sich den neuen Bildsprachen des Internets. Den Anfang machen die Herausgeber*innen selbst mit Selfies von Wolfgang Ullrich und Netzfeminismus von Annekathrin Kohout. Wer irgendwas mit Medien und Philosophie oder so studiert hat, der wird die... Weiterlesen →

Corinna Sievers: Vor der Flut

„Ich wandele Einsamkeit in Lust und entkomme auf diese Weise dem Schmerz“ „Ich bin Feministin, ich bin stolz, aber was nützt das, wenn ich Lust habe, einen Schwanz zu lutschen.“ Judith ist Zahnärztin auf einer sehr kleinen Insel in Norddeutschland, auf der es kaum Menschen, vor allem: kaum Männer gibt. Dieser Mangel lässt sich nur... Weiterlesen →

Weihnachtswunschzettelvergrößerung

Jedes Jahr vor Weihnachten steht immer die große Frage im Raum: Was verschenke ich dieses Jahr? An Bücher denken heutzutage die wenigsten, dabei ist es zum Beispiel in Island Tradition, dass jeder jedem ein Buch schenkt (Jólabókaflóð). Wir von We Read Indie wollen dieser Tradition ein klein wenig Vorschub leisten und euch ein paar Titel... Weiterlesen →

Frank Rudkoffsky: Fake

Regretting Motherhood und die Generation Troll finden in Fake von Frank Rudkoffsky (Voland & Quist) zueinander. Der Roman erzählt von Erwartungen, Ansprüchen und tiefer Enttäuschung. So nah am Leben, dass er Angst machen kann. Als Max die Bühne betritt, wird alles anders. Max, das ist ein Neugeborener, der so seine Probleme mit seinem jungen Leben... Weiterlesen →

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