We talk Indie: Im Gespräch mit dem Kindermann Verlag

Es wird mal wieder Zeit für einen Kinderbuchverlag. Und so haben mit dem Kindermann Verlag aus Berlin gesprochen. Diesen hatten wir bereits Anfang des Jahres in einem Special auf we read indie kurz vorgestellt. Verlegerin und Autorin Barbara Kindermann erzählt von den Anfängen und ihrer Liebe zu den Klassikern.

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v.r.n.l.: Anna Kindermann, Barbara Kindermann und Julia Hoffmann

Wie ist es zur Gründung des Verlages gekommen?

Durch eine Idee. Mein Wunsch war es, Kinder schon in einem Alter mit Weltliteratur in Berührung zu bringen, in dem sie noch darauf gespannt sind und Freude daran haben, und noch nicht durch die schulische Pflichtlektüre vielleicht für immer für die Klassiker verloren sind. Die Geschichten sollen primär fesseln und spannend sein, sekundär den Kindern etwas näherbringen, das ihnen auch im späteren Leben wieder begegnen und von Interesse sein wird. Lange vor PISA und Klassikerboom hatte ich diese Idee, große Klassiker in leicht verständlicher Prosa für Kinder nachzuerzählen, das führte zur Verlagsgründung. Weiterlesen

Im Gespräch mit ebersbach & simon

Zu Beginn dieser Woche habe ich euch »Die Clique« von Mary McCarthy vorgestellt. Heute nun folgen die beiden Verlegerinnen, die den modernen Klassiker der Frauenliteratur publiziert haben: Brigitte Ebersbach und Sascha Nicoletta Simon. Die Verlegerinnen erzählen davon, wie sich die Edition Ebersbach in ebersbach & simon verwandelt hat und was sie so alles erlebt haben.

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We talk Indie: Im Gespräch mit dem Albino Verlag

In unserem Oster-Spezial haben wir Verlage vorgestellt, die bislang auf unserem Blog keine oder wenig Aufmerksamkeit bekommen haben. Einer dieser kleinen feinen Verlage ist der  Berliner Albino Verlag, den ich euch heute näher vorstellen möchte. Mit City Boy – Mein Leben in New York von Edmund White startete der Verlag 2015 sein Programm. Ein Titel, der meine Neugier aufs Buch sowie auf den Verlag geweckt hat. Das Buch öffne ich bald für euch, der Verlag hat heute seinen Auftritt. Ich habe dazu Ronny Matthes interviewt, der für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Weiterhin gehören zum Team der Programmleiter Alexander Hamann und der Volontär Matthias Höhne.

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 Foto: © Michael Taubenheim
Programmleiter Alexander Hamann (l.) mit Autor Edmund White (r.) in Berlin. 

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We talk Indie: Im Gespräch mit dem Polar Verlag

In unserem Oster-Spezial haben wir unabhängige Verlage vorgestellt, die auf unserem Blog bislang keine oder wenig Aufmerksamkeit erhalten haben. Einer davon ist der engagierte Polar Verlag aus Hamburg, der sich auf Noir-Literatur spezialisiert hat. Von den Anfängen des Verlages und den Herausforderungen, denen Büchermacher sich heute stellen müssen, erzählt Wolfgang Franßen. Franßen wurde in Aachen geboren, war lange Zeit als Theaterregisseur und kurze Zeit als Kritiker tätig und gründete vor drei Jahren den Polar Verlag.

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We talk Indie: Im Gespräch mit dem Verlag von Wegen

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Vor ein paar Tagen habe ich an dieser Stelle das Buch About My Shelf vorgestellt, in dem zwanzig MusikerInnen und SchriftstellerInnen ihre Bücher- und Plattenregale herzeigen. Herausgegeben wurde es von Maggie Gernatowski, die dafür eigens einen Verlag gegründet hat: den Verlag von Wegen mit Sitz in Köln. Hier erzählt sie, wie es dazu gekommen ist, was sie mit der Indie-Szene verbindet und welche Pläne sie für die Zukunft hat.

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We talk Indie: Verlag Baobab Books

Eine besondere Freude ist es uns heute, einen Kinderbuchverlag vorzustellen. Im Gespräch mit Sonja Matheson vom Verlag Baobab Books aus Basel in der Schweiz (auf dem Foto v.l.n.r. Cyrilla Gadient, Sonja Matheson, Ina Remane).

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© Baobab Books

* Wie ist es zur Gründung von Baobab Books gekommen?

Die Ursprünge des heutigen Verlags gehen in die 1970er-Jahre zurück. Zunächst waren es gesellschaftspolitische Fragestellungen, die erörtert wurden: Welches Bild von anderen Kulturen wird in der Kinderliteratur vermittelt? Daraus entstand die Empfehlungsliste für Kinder- und Jugendliteratur, die heute unter dem Namen Kolibri erscheint.
Anfang der 1990er-Jahre erschienen die ersten Bücher der «Reihe Baobab», damals aber noch nicht im eigenen Verlag. Der inhaltliche Anspruch ist bis heute unverändert: Die kulturelle Vielfalt unserer Welt mittels authentischer Stimmen erfahrbar zu machen – und dies nicht mit dem Zeigefinger, sondern mittels literarischer Qualität.
Nach wechselnden Verlagen hat sich der gemeinnützige Verein Baobab Books 2011 selbstständig gemacht und einen eigenen Verlag gegründet, das Buchprogramm wird von zahlreichen Aktivitäten im Bereich der interkulturellen Leseförderung unterstützt. Das markante Logo mit dem afrikanischen Baobab-Baum blieb in all den wechselvollen Jahren übrigens unverändert.  Weiterlesen

We talk Indie: Im Gespräch mit dem Verlag Hermann Schmidt

Am 23. Oktober 2015 öffnete der Verlag Hermann Schmidt in Mainz seine Pforten und lud Freunde des besonderes Buches ein, Sekt zu trinken, die Verlagsräume zu besichtigen und ausgewählte Arbeiten des Type Directors Club of New York zu bestaunen. Wir haben die Gelegenheit genutzt und Karin Schmidt-Friderichs, die gemeinsam mit ihrem Mann Bertram Schmidt-Friderichs den Verlag leitet, ein paar Fragen gestellt. Ein Gespräch über Buchkunst, über die Vorzüge und Tücken des unabhängigen Verlegens und über einen Band mit 300 Bildern vom Meer.

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We talk Indie: Im Gespräch mit dem Wallstein Verlag

Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder soweit! Am 21. März feiern wir zum dritten Mal den Indiebookday. Ein schöner Anlass, um in die weite Welt der unabhängigen Verlage zu schauen. Viele Neugründungen hat es in den letzten Jahren gegeben – eine der jüngsten ist sicher die des Guggolz Verlages im Sommer 2014. Im Frühjahr 2012 startete mit vier Titeln der Verlag binooki und der Verlag für Kurzes im Jahr 2011. Mit dem Verlagshaus J. Frank Berlin, gegründet 2005, feiern wir in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum. Und mit dem Verlag Voland & Quist (2004) konnten wir uns im vergangenen Jahr über 10 Jahre Verlagsgeschichte freuen!

Auf eine fast 30jährige Verlagsgeschichte kann der Wallstein Verlag zurück schauen. Die Herausforderungen, damals einen Verlag zu gründen, waren den heutigen sicher ähnlich, im Detail aber doch anders. Im Gespräch mit Thorsten Ahrend, Gesellschafter des Verlages und Lektor für Deutsche Literatur, haben wir Einiges zum Verlag mit besonderem Fokus auf sein Belletristik-Programm erfahren.  Weiterlesen

We talk Indie: Im Gespräch mit dem Verlag für Kurzes

Marion Lili Wagner gründete im Herbst 2011 den Verlag für Kurzes mit Sitz in Potsdam. Ihr Anliegen – so heißt es auf der Verlagswebseite – ist es, eine kleine Auswahl kurzer und guter Texte herauszugeben, die auf eine intelligente Art unterhaltsam und bereichernd sind. 2014 wurde sie für ihre Arbeit von der Bundesregierung als Kultur- und Kreativpilotin ausgezeichnet. Anlässlich dieser Auszeichnung, zu der wir ihr herzlich gratulieren, haben wir Marion Wagner ein paar Fragen rund ums Büchermachen und um die Indie-Szene gestellt.

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