Vom Ende einer Ära

Lju an Konstantin Ich habe mein Amt angetreten und will Dir berichten, wie sich mir die Lage darstellt. Dass mir gelingen wird, was ich vorhabe, bezweifle ich nicht, es scheint sogar, dass die Umstände günstiger sind, als man voraussetzen konnte. Ein junger Mann kommt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts auf das russische Gut Kremskoje, wo... Weiterlesen →

Nachgefragt bei … Ursula Gräfe (Übersetzerin)

Wer die Bücher von Ryu oder Haruki Murakami liest und dabei nachschaut, wer diese Bücher übersetzt hat, der wird unweigerlich auf den Namen Ursula Gräfe stoßen. Da mit "In Liebe, dein Vaterland" (Besprechung: siehe hier) ein neues Buch von Ryu Murakami erschienen ist, habe ich die Gunst der Stunde genutzt, diese Spezialistin für das Japanische... Weiterlesen →

Ryu Murakami – „In Liebe, dein Vaterland“: Eine Invasion, die keine sein will

Anfang des Jahres, als ich mich mit dem Blog We read Indie langsam auseinandersetzte und mich mit den Frühjahrsvorschauen der unabhängigen Verlage beschäftigte, platze eine Besprechung durch meine Filter, die von Constanze auf dem Blog Zeichen&Zeiten veröffentlicht wurde. Es ging dabei um Japan, um eine alternative Zeitlinie, die zur unseren einen völlig anderen Verlauf der... Weiterlesen →

Anna Gien & Marlene Stark: M

Suff und Kater, Rausch und Depression wechseln sich im Roman M (Matthes & Seitz) von Anna Gien und Marlene Stark beständig ab und werfen Strobo-Licht auf die prekäre Kunstszene in Berlin-Neukölln. Aber es steckt deutlich mehr im Buch als nur das. M hat eine ordentliche Karriere hingelegt. Ihre Kunst wurde nach dem Abschluss an der... Weiterlesen →

Die Ratten verlassen das zerstörte Deutschland

Martin von Arndt hat vor ein paar Jahren mit "Tage der Nemesis" ein Buch geschrieben, welches mir die Themenlage Armenien, Türkei und Vertreibung weit vor den ganzen Diskussionen im Bundestag näher brachte, bei denen es darum ging, die Vertreibung des armenischen Volkes von türkischer Seite aus als eben das anzuerkennen,was es wirklich war – als... Weiterlesen →

Verlegen um jeden Preis. Kurt Leo Maschler und der Atrium Verlag. Der Verleger von Erich Kästner. Zum Gedenken an den 10. Mai, Tag der Bücherverbrennung

Wer heute den Krimi „64“ von Hideo Yokoyamas in die Hand nimmt, oder schon einmal in den Graphic Novel „Logicomix“ geblättert hat, ahnt nicht unbedingt, was es mit dem Atrium Verlag auf sich hat, in denen diese Bücher erscheinen. Der Atrium Verlag bezeichnet sich selbst als „Erich Kästner Verlag“ (bewusst ohne Bindestriche, weil Kästner sie... Weiterlesen →

Tante Elide und Osmans Cello: Was Sprache verschweigt

Eigentlich geht es um Ausdruck in allen Varianten. Und es gibt mehr als Worte, die aus uns herausfinden können. Wie finden Gefühle aus uns heraus? Das Cello, ein Gurgeln, ein Zischen, die Gischt auf einem Aufnahmegerät, wandelbare Worte, die Bewegungen von Händen, der Hände des Vaters wie die einer Fremden, vergessene Worte, die nach langer... Weiterlesen →

Fortgespült von physischen und psysischen Gewalten

Zweifel, durch die Vergangenheit gesät Emilia und Bruch führen eine vermeintlich glückliche Ehe, haben zwei gesunde Kinder und leben hinter dem Deich den Traum eines jeden Großstadtmenschens in ihrem eigenen Haus mit großem Grundstück und weit entfernten Nachbarn. Doch es ziehen dunkle Wolken am Horizont auf und das im wirklichen und im metaphorischen Sinne, denn... Weiterlesen →

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