Antonio Ortuño: Die Verbrannten

Einen beschwerlichen Weg erwartet die Mittelamerikaner, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben versuchen, Mexiko zu durchqueren und illegal in die USA einzuwandern. Viele bezahlen dafür mit dem Tod – so auch in Antonio Ortuños „Die Verbrannten“, einem schonungslosen Roman, dessen Plot allerdings ein wenig überschaubar ist. Während die Mexikaner in den USA als... Weiterlesen →

Antonio Ortuño – Madrid, Mexiko

Ein Jahrhundert voller Gewalt: Während des Spanischen Bürgerkriegs fliehen die Almansas von Madrid nach Mexiko. Doch auch dort erwartet sie nicht weniger Brutalität. Unaufgeregt erzählt Antonio Ortuño in „Madrid, Mexiko“ von Migration, Flucht, Mord und Rache. Und ihm gelingt das Kunststück, das Leben dreier Generationen auf nur 200 Seiten abzubilden. Am Ende steht die ernüchternde Erkenntnis:... Weiterlesen →

Véronique Olmi: Das Glück, wie es hätte sein können

Eine Geschichte vom Scheitern „Es ist die Liebe, die die Maisonettewohnung nicht verlässt, und manchmal ähnelt ihnen das Zimmer, ein Durchgangszimmer, ein bisschen zusammengestückelt, eine fröhliche Unordnung, die Spuren einer glücklichen Liebe.“ Allerdings ist es eine Liebe, die nicht sein darf, die nur kurz aufflackert und verlischt: Suzanne, die Klavierstimmerin, und Serge, der Luxusmakler, sind... Weiterlesen →

Jesmyn Ward: Vor dem Sturm

„Wo meine Brüder hingehen, gehe ich auch hin“ „Wir haben nie aufgehört zu weinen. Wir haben es nur im Stillen getan.“ Denn auch nach dem Tod der Mutter, die bei der Geburt des vierten Kindes gestorben ist, müssen die 15-jährige Esch und ihre Brüder Randall, Skeetah und Junior weitermachen. Der Vater trinkt, das Haus verfällt,... Weiterlesen →

Kathrin Aehnlich: Wenn die Wale an Land gehen

Kathrin Aehnlich ist eine deutsche Autorin. Sie studierte 1985-1988 am deutschen Literaturinstitut Leipzig, nachdem sie drei Jahre in einem Baubetrieb gearbeitet hatte. Nach dem Fall der Mauer schrieb sie als freie Journalistin für eine unabhängige Wochenzeitung, seit 1992 ist sie beim MDR beschäftigt. Ihr letzter Roman ,Alle sterben, auch die Löffelstöre‘ gilt heute als beliebte... Weiterlesen →

Alastair Bruce: Die Wand der Zeit

bruceDer südafrikanische Schriftsteller Alastair Bruce wurde in Port Elizabeth geboren. An der Universität in Kapstadt studierte er zunächst Naturwissenschaft, später Englische Literatur. “Die Wand der Zeit” ist das Romandebüt für den in England lebenden Schriftsteller.

“Zwischen dem, was wir sind, und dem, was wir sein möchten, besteht eine Kluft.”

“Es regnet hier seit zehn Jahren.” Mit dem ersten Satz des Buches ist der Leser sofort mittendrin in der Geschichte. Es geht um eine einsame Insel, auf der es nicht nur dauerhaft regnet, sondern die auch förmlich im Nebel versinkt. Dort lebt Bran. Bran ist ein Mann, der einmal zu den wichtigsten Anführern seines Volkes gehört hat. Doch dann wurde er aussortiert, verbannt und alleine auf einem Floss ist er die Reise in seine Verbannung angetreten. Seit zehn Jahren lebt er einsam und alleine auf der Insel, ernährt sich von dem, was er findet und ritzt für jeden Tag, der vergangenen ist, ein Zeichen in die Höhlenwand.

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