Joshua Groß: Flexen in Miami

Fenster überall. In Joshua Groß’ Romandebüt Flexen in Miami (Matthes & Seitz) schauen wir mit dem Protagonisten in eine Realität, die so überlagert von Reflexionen ihrer selbst ist, dass auch eine frische Liebe nicht mehr zum Eigentlichen vordringen kann. Miami, Florida, scheint sich gerade zu einem Sehnsuchtsort der deutschen Literatur zu entwickeln. Blickten Goethe, Schiller und die... Weiterlesen →

Cemile Sahin: Taxi

Der Verlust eines geliebten Menschen kann uns bis in die Grundfesten zerreißen. In Taxi von Cemile Sahin (Korbinian) nimmt eine Mutter ihr Schicksal in die eigene Hand und kreiert sich einen neuen Sohn, der buchstäblich die Rolle neben ihr einnimmt. An zahlreichen Stellen wurde zuletzt die Konkurrenz zwischen Büchern und Netflix – stellvertretend für den anhaltenden Serienhype... Weiterlesen →

Philipp Böhm: Schellenmann

Eine Kleinstadt, jeder kennt jeden. Eine Fabrik, deren Produkt niemand zu kennen scheint. Philipp Böhm lässt in Schellenmann (Verbrecher Verlag) ein süddeutsches Twin Peaks aufleben und liefert damit ein überaus interessantes Debüt ab. Eine Kleinstadt, irgendwo im Badischen. Ein Sommer, der nicht enden will. Der aber auch nichts anderes bereitzuhalten scheint, als die Einsamkeit in... Weiterlesen →

Bis zum Ereignishorizont und noch viel weiter

Ein anziehendes Badezimmer Hildegard, von ihren Freunden Hildi genannt, erbt ein schwarzes Loch von ihrem Schweizer Onkel und bekommt dieses in ihr Badezimmer installiert. Dieses kleine schwarze Loch mit seiner enormen Kraft hebelt Hildis Leben und das ihrer Freunde komplett durcheinander, bringt sie aus ihrem Trott heraus, bringt Menschen zusammen und sorgt für mächtig Wirbel.... Weiterlesen →

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