Einmal noch den Horizont sehen

Düstere Zeiten Dieses Buch handelt von einer jungen Frau, die für einen Mord im Gefängnis sitzt und auf die Verkündung ihrer Strafe wartet. Da sich das alles im Iran nach der Islamischen Revolution abspielt sieht die Strafe nur eines vor – die Todesstrafe. Im Gefängnis erzählt uns diese Frau ihre Geschichte von Geburt an, wie... Weiterlesen →

Utopien für Hand und Kopf

Brauchen wir eigentlich Utopien? „Utopisch“ wird gemeinhin das genannt, was unerreichbar erscheint, überambitioniert, versponnen. Der Duden gibt als Synonyme Worte wie Kopfgeburt und Luftschloss an. Also eher etwas für die Träumer, die lieber in ihren Visionen schwelgen statt realistische Maßnahmen anzustoßen. Tatsächlich erfüllt die Utopie aber einen sinnvollen Zweck in ihrer wagemutigen, manchmal vielleicht auch... Weiterlesen →

Laurie Penny – Babys machen

Laurie Penny gilt, spätestens seit „Unsagbare Dinge“ und „Fleischmarkt“ als starke feministische Stimme unserer Zeit. In ihrem jünst erschienenen Erzählband führt sie auf so bitterböse wie treffsichere Art Klischees und Rollenbilder vor, indem sie sie gnadenlos überzeichnet. Eine Frau, die sich selbst ein Baby konstruiert? Mord als Kunst? Industrielle Produktion von Katzenvideos? Alles ist möglich!... Weiterlesen →

Shumona Sinha: Erschlagt die Armen

»Eine klare Stimme im Sturm der Ereignisse« Ich habe Wut in meinem Bauch. Ein richtig fieses Grummeln und Zischen, als würde Rumpelstilzchen herumwüten. Aber es ist nicht meine Wut – sie kommt direkt aus den Seiten von »Erschlagt die Armen!«. Shumona Sinhas Worte hängen noch in der Luft, schillernd schön und gleichzeitig messerscharf. Eine aufatmende... Weiterlesen →

Corinna T. Sievers: Schön ist das Leben und Gottes Herrlichkeit in seiner Schöpfung

pbCorinna T. Sievers, die auf der Insel Fehmarn geboren wurde, wuchs an der Ostsee auf. Sie studierte Politik, Medizin und Zahnmedizin in Hamburg, Frankfurt und Kiel, hat zwei Kinder und arbeitet als Kieferorthopädin in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman “Samenklau”.

In “Schön ist das Leben und Gottes Herrlichkeit in seiner Schöpfung” wird die Geschichte von Ute erzählt. Ute wird 1966 mit einer Hasenscharte und sechs Fingern geboren. Sie wächst in einem Dorf an der Ostsee auf.

“Das Dorf an der Ostsee war klein, von Juni bis September kamen Badegäste, danach herrschte Stille. Der reichste Bauer war Bürgermeister, sein Stellvertreter vermietete Strandkörbe, im Winter flickte er sie. Es gab einen Konsum und eine Post, ein kleines Kaufhaus mit Namen Puck und außerdem eine Fleischersfrau, die nie geheiratet hatte, einen Schuster, den Juwelier und einen Zahnarzt.”

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