Wie bewahrt man sich die Heimat?

In „Chor der Pilze“ geht es vor allem um das Thema Heimat beziehungsweise nationale Identität und was diese ausmacht. Dieses Thema wird anhand einer Familie festgemacht, die vor vielen Jahren die Heimat Japan verlassen musste und nach Kanada ausgewandert ist, in die großen planen Flächen in der Nähe von Calgary und östlich der Rocky Mountains.... Weiterlesen →

Ein schwieriges Alter

Tag für Tag, frisch erschienen bei Kein und Aber, ist das Debüt der 1980 geborenen Saskia Luka. Der Roman beginnt damit, dass die Erzählerin Maria ihre alte Mutter aus dem kroatischen Bergdorf, in dem auch sie aufgewachsen ist, zu sich nach Bayern holt, ein Abschied für immer, wie allen bewusst ist. Auch Marias Leben hat sich schmerzhaft verändert, es ist noch nicht allzu lange her, dass ihr Mann Georg mit nur 50 Jahren plötzlich verstorben ist. Nun lebt sie also mit ihrer Mutter und ihrer 17-jährigen Tochter zusammen, mit einer Frau, die sich vom Leben abwendet und einer, die sich ihm zuwendet – sie selbst in jeder Hinsicht mittendrin.

Niroz Malek. Der Spaziergänger von Aleppo

In einer Balance zwischen Traum und Realität erzählt Niroz Malek in diesem schmalen Buch vom Leben im heutigen Aleppo: Geschichten aus einer zerstörten und traumatisierten Stadt - Ruinenlandschaft aus verwinkelten Gassen, zerstörten Kirchen und Moscheen, über welcher düster die alte Zitadelle thront. Bei mir hinterlassen diese Geschichten das Gefühl, im Barcelona der Nachkriegszeit zu sein. Wer... Weiterlesen →

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