Alberto Vigevani: Sommer am See

An der Schwelle von Kindheit zu Pubertät erzählt Alberto Vigevani einen Sommer am See (Friedenauer Presse), eine Zeitreise in mehrfacher Hinsicht. Giacomo hat es nicht leicht. Er fühlt sich in seiner Familie nicht richtig ernst genommen, auch Freunde hat er keine. Nicht, dass ihn das übermäßig unglücklich machen würde, denn eigentlich ist er gern allein.... Weiterlesen →

Bodo Kirchhoff. Widerfahrnis

Reither gibt auf. Als etwa 60jähriger Verleger mit circa vier Büchern im Jahr erkannte er am Ende seines Berufslebens, dass es allmählich mehr Schreibende als Lesende gab (S. 10). Reither kann es sich leisten, plötzlich aufzuhören. Ein jüngerer Verleger müsste sich etwas Neues suchen. Reither kann sich einfach zurücklehnen. Die Seele baumeln lassen. Dieser Reither ist... Weiterlesen →

Vincenzo Latronico: Die Verschwörung der Tauben

Die Eroberung der Welt mit gewetzten Messern. Bei Geld hört die Freundschaft auf, sagt der Volksmund, und der behält, das wissen wir, nicht selten recht. Vincenzo Latronico wählt als Generalbass für seinen Roman Die Verschwörung der Tauben eine verschärfte Version der Redensart: Beim ganz großen Geld wird aus Freundschaft Verrat. Die entfesselten, globalen Finanzmärkte funktionieren nur, weil... Weiterlesen →

Donatella Di Pietrantonio: Bella Mia

Caterina und Olivia sind Zwillinge, aufgewachsen in den Abruzzen, einer Region zwischen italienischer Adria auf der einen und Bergen und Hügeln auf der anderen Seite. Olivia war immer die schönere, die stärkere der Schwestern - ein autonomes, unverwundbares Wesen. Manche hatten auch Angst vor ihr und flüchteten (S. 176). Doch das Erdbeben in L'Aquila vom 6.... Weiterlesen →

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