Es geschah vor 20 Jahren an einem blauen, sommerlichen Septembermorgen

Terror, in einer noch nie dagewesenen Form Der 11.September oder auch 9/11 sind zu einem Synonym geworden für Terror, der sich unter dem Deckmantel des Islam gegen die westliche Zivilisation, dabei besonders kapitalistische Systeme richtet. Dieser Tag spaltete die Zeitrechnung in ein davor und ein danach auf. Davor gab es eine Zeit des Aufbruchs, der... Weiterlesen →

Deborah Feldman: Unorthodox

Deborah Feldman wächst in der Gemeinde der chassidischen Juden New Yorks auf. In ihrer autobiografischen Erzählung Unorthodox (Secession Verlag) zeichnet sie ihre Sozialisation und die Befreiung aus der streng gläubigen Gemeinde nach. Schon lange steht dieses Buch in meinem Regal, aber irgendwie hatte es bis vor Kurzem nie meine Aufmerksamkeit erregt. Da musste erst die Netflix-Miniserie Unorthodox kommen, um... Weiterlesen →

Andrea Scrima: Wie viele Tage

Es sind die kleinen Momente, die manchmal das Leben ausmachen, der weggeworfene Kaffeebecher, ein Lichtstrahl, der verstaubte Gegenstand, bedeutungslos für alle außer der einen Person, die ihn mit Erinnerung und Wert auflädt. Andrea Scrimas Debütroman „Wie viele Tage“ zeichnet sich durch die Melancholie seiner Ich-Erzählerin aus, die zwischen zwei Kontinenten auf der Suche nach Heimat... Weiterlesen →

Maeve Brennan: New York, New York

Heute ist ein besonderer Tag, der mich einerseits beglückt und andererseits ein bisschen traurig macht. Glücklich bin ich darüber, dass ich auf meinem Blog den 100. Geburtstag einer bemerkenswerten Autorin zelebrieren kann. Traurig hingegen macht mich die Tatsache, dass ich in sämtlichen Literaturkalendern keinen Eintrag über Maeve Brennan finde. War die Autorin am Ende zu... Weiterlesen →

Mary McCarthy: Die Clique.

»Einen Martini bitte!« Bei »Die Clique« nicht an »Sex and the City« zu denken, fällt wahrlich schwer. Ach, eigentlich ist es schier unmöglich. Immerhin hat dieser Roman Candace Bushnell begeistert und inspiriert. Aus ihrer Feder stammt die literarische Vorlage für die amerikanische Erfolgsserie »Sex and the City«. Sie selbst schreibt im Vorwort: »Ich bin ziemlich... Weiterlesen →

Premiere mit Deborah Feldman: Unorthodox. Eine autobiographische Erzählung

Vor wenigen Tage ist im Verlag Secession Unorthodox von Deborah Feldman erschienen. Die Premiere des Romans fand am 8. März auf der Probebühne im ausverkauften Berliner Ensemble statt. Moderiert wurde die Lesung von Anja Bröker (beide haben sich 2010 über Deborahs Blog kennen gelernt). Laura Tratnik las eindrucksvoll einzelne Passagen des Romans. Wie Deborah Feldman da vorn auf... Weiterlesen →

Adelle Waldman: Das Liebesleben des Nathaniel P.

»Ein weiblicher Blick in die männliche Seele.« Meistens schreiben Männer über Männer oder Frauen über Frauen. Doch es gibt auch Ausnahmen. So wie »Das Liebesleben des Nathaniel P.« von Adelle Waldman, in dem die Autorin mit der Stimme eines männlichen Protagonisten erzählt. Das Werk hatte sich schon kurz nach seinem Erscheinen vor zwei Jahren in... Weiterlesen →

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