Monumentales Meisterwerk

Die Frauen der Familie Jaschi Zu diesem Buch gibt es auf diesem Blog schon eine Besprechung. (Siehe hier: klick) Diese erschien zu der Zeit, als das Buch ganz frisch heraus gekommen war und es einige erboste Stimmen darüber gab, dass dieses Werk nicht für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde. Aus dem Moment heraus ist so... Weiterlesen →

Mit Brilka & Nino das Leben gefeiert

Zum krönenden Abschluss der Frankfurter Buchmesse stand am Samstagabend ein ganz besonderes Highlight auf unserem Programm: Ein Abend mit Nino Haratischwili, zu dem uns die Frankfurter Verlagsanstalt eingeladen hatte. Zunächst erwartete uns eine Lesung und anschließend ein Essen mit der Autorin, ihrer Mutter Tamara und der FVA. Dieses Geschenk beglückte uns in höchstem Maße! Im... Weiterlesen →

Nino Haratischwili: Das achte Leben (Für Brilka)

»Wann hatten sie alle diese Fähigkeit verloren? Die Fähigkeit zum Glücklichsein« Trotz starken Regens, der jede Hoffnung auf einen gemütlichen Spätsommer vernichtete, ließen es sich die kulturbeflissenen Städter am vergangenen Dienstag nicht nehmen, einer jener »Frankfurter Premieren« beizuwohnen, die in regelmäßigen Abständen in der Historischen Villa Metzler am Mainufer zelebriert werden. So viele waren es... Weiterlesen →

Die Frankfurter Verlagsanstalt, Nino Haratischwili und ihr neuer Roman

Herzlichen Dank an die Bücherliebhaberin für den folgenden Gastbeitrag! Der Artikel ist zuerst auf ihrem Blog glasperlenspiel13 erschienen. Mitte Februar besuchten Caterina von SchöneSeiten und ich die Frankfurter Verlagsanstalt. Wir folgten einer Einladung der Presseabteilung und wollten Erfahrungen austauschen bzw. wir zwei Bloggerinnen das neue Programm der FVA kennenlernen. Das Team um Verleger Joachim Unseld... Weiterlesen →

Ekaterine Togonidze, Nino Haratischwili und Tamta Melaschwili über Georgien.

Auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse habe ich drei georgische Autorinnen aus dem Erzählband Techno der Jaguare getroffen und ein sehr interessantes Gespräch geführt, das ihr an dieser Stelle nachlesen könnt. Ekaterine Togonidze wurde 1981 geboren, ist Schriftstellerin, Moderatorin und Journalistin. Ihr Debüt, Das Schöne, wurde vom Kulturministerium Georgiens mit dem Preis "Die beste Erzählung des... Weiterlesen →

Nino Haratischwili: Mein sanfter Zwilling

„Im Schatten der Toten hatten auch wir gelebt“

haratischwiliNach sieben Jahren Abwesenheit kehrt Ivo zurück, und Stellas Leben zerbricht innerhalb von Stunden, weil Ivo ihre große Liebe ist, ihr Schicksal, ihr Untergang, weil sie seit einem verhängnisvollen Nachmittag, an dem beide sechs Jahre alt waren, untrennbar mit ihm verbunden ist: „Ivo und ich freundeten uns schnell an. An den langen Liebesnachmittagen unserer Eltern fanden wir zueinander. Dadurch, dass wir ein Geheimnis gemeinsam hüten mussten, entstand schnell eine sehr starke Bindung. Denn wir beide wussten um die Gefahr, wir beide sahen sie unentwegt im Haus auf uns lauern und beschlossen in unserer kindlichen Einfalt, die Erwachsenen davor zu bewahren.“ Das ist eine Last, eine viel zu schwere Last, die Ivo und Stella noch 30 Jahre später niederdrückt. Ihre Körper sind aneinander festgewachsen, sind eins geworden, und so sehr die Adoptivgeschwister auch versuchen, sich voneinander zu lösen, sie reißen sich gegenseitig immer wieder mit in den Abgrund.

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