Berit Glanz: Pixeltänzer

Manchmal gibt es Bücher, die kommen einem so nah, dass man es kaum glauben will. Pixeltänzer von Berit Glanz (Schöffling) ist genau so eines. Es fängt die Gegenwart ein und bringt sie spielerisch zum Tanzen. Es passiert mir wirklich selten, dass ich schon nach dem Lesen der ersten Seite eines Romans denke: Das hier werde... Weiterlesen →

Guntram Vesper: Frohburg

Irgendwo im Land gibt es den Ort, die Straße, das Haus, wir haben dort die Kindheit verbracht, wir kommen schwer davon los. Acht Jahre lang hat Guntram Vesper geschrieben, als Material dienten lebenslang geführte Notizhefte und Tagebücher, sorgfältig angelegte Sammelmappen und gespeicherte Erinnerungen. Das Ergebnis war Frohburg, »1.000 Seiten und kein bisschen zu lang«, urteilte... Weiterlesen →

Markus Orths: Alpha & Omega

Schwi-schwa-schweben mit Omega. Bzzz.... Schhhh... Oh, verrückt! Omega, was machst du nur? Die Buchstanben suasen wie wilde Hunmelm durch die Lfut und das Gals nebne mir auch. Halt an! Irgendwas ist außer Kontrolle geraten. Ich will hier ni Rhue eine Rezension schreiben. Über dich und all die anderen aus dem Buch, in dem du die... Weiterlesen →

Svenja Leiber: Schipino

Zeit bremsen im russischen Niemandsland Schipino: In diesen abgeschiedenen Ort irgendwo in Russland gelangt Jan Riba, ein Deutscher; sein russischer Freund Viktor hat ihn hierher gebracht. Doch nicht Schipino ist das Ziel (zumindest vorerst nicht), sondern weg von daheim: »Weniger fährt er jetzt irgendwo hin, als irgendwo weg«. Riba flieht vor seiner blassen Existenz in... Weiterlesen →

Mirko Bonné: Nie mehr Nacht

»Sich auflösen, verschwinden, und am Schluss…« Ira und Markus Lee, Schwester und Bruder, beide haben sie, im übertragenen Sinne, Angst vor der Dunkelheit, damals als Kinder ebenso wie heute als Erwachsene. »Nie mehr Nacht«, das ist ihr Wunsch, ihre Hoffnung, das ist der Titel von Mirko Bonnés fünftem Roman, der im August bei Schöffling &... Weiterlesen →

Sascha Reh: Gibraltar

»Die Schuld ist viel hartnäckiger, als Schulden es sind«

Sascha Reh - GibraltarAlle paar Wochen lädt das Kulturamt Frankfurt zu Lesung und Gespräch in den stattlichen Räumlichkeiten der Historischen Villa Metzler ein: »Frankfurter Premieren« heißt die Reihe, die sich an der Idee des literarischen Salons des 19. Jahrhunderts orientiert. Vorgestellt werden Romane Frankfurter Autoren oder Neuerscheinungen aus hiesigen Verlagen – Ausnahmen von der Regel nicht ausgeschlossen, Ende April etwa wird David Wagner zugegen sein, dessen Werk Leben soeben den Preis der Leipziger Buchmesse gewonnen hat. Im Februar war Sascha Reh zu Gast, moderiert wurde der Abend vom Literaturkritiker Kolja Mensing. Der 1974 geborene Wahlberliner Reh war mir zugegebenermaßen bis dato kein Begriff; dank Lesung, Gespräch und Lektüre weiß ich aber nun: Diesen Autor im Auge zu behalten lohnt sich.

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