Sprachlich schöner, realer Western

Ungewöhnliche Figuren Betrachtet man das Cover von diesem Buch, so hat man sofort den Staub der Prärie im Mund und fühlt sich in die Zeit Mitte des 19.Jahrhunderts zurück versetzt. Eine Zeit, als der Westen der USA noch nicht erschlossen war, der Goldrausch lockte und viele Abenteurer in eine neue Welt aufbrachen. Der Erzähler in... Weiterlesen →

Sebastian Barry: Mein fernes, fremdes Land

"Wie klingt es, wenn einer Neunundachtzigjährigen das Herz bricht?"

9783869305134_1.jpg1955 wurde Sebastian Barry in Dublin geboren. Er schreibt Theaterstücke, Lyrik und Prosa. Zuletzt erschien sein Roman "Ein verborgenes Leben", für den er 2008 mit dem Costa Book of the Year Award ausgezeichnet wurde. Seine neueste Veröffentlichung "Mein fernes, fremdes Land" war 2011 für den Booker Preis nominiert und wurde mit dem Walter Scott Prize for Historical Fiction ausgezeichnet.

In "Mein fernes, fremdes Land" erzählt Sebastian Barry die Geschichte von Lilly Bere. Lillys geliebter Enkel Bill nimmt sich nach seinem Einsatz im Golfkrieg das Leben. Am ersten Tag ohne Bill beginnt Lilly mit den Aufzeichnungen über ihr Leben - atemlos und beinahe ohne Pause kritzelt sie in ihr Haushaltsbuch. Siebzehn Tage lang. Die einzige Lösung die Lilly für ihr eigenes Leben noch sehen kann, ist Selbstmord. Sie möchte ihrem Enkel in den Tod folgen, denn: "wie könnte ich ohne Bill weiterleben?".

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