Literarische Symphonie in 5 Akten

Letztes Jahr im Februar hat unser Autor Marc euch bereits ein Buch von Salih Jamal vorgestellt und davon geschwärmt. Dort findet ihr auch ein Interview mit Salih und dem Verleger (klick mich). Auf den neuen Roman, „Blinder Spiegel“ hat nun Katrin sehr lange hin gefiebert und sie möchte es euch heute vorstellen. Denn jeder Roman... Weiterlesen →

Flucht zu sich selbst

Ein Roadtrip der einer Flucht gleicht und vier ungleiche Menschen miteinander verbindet. All das wird aus der Sicht eines Aussteigers erzählt, der mehr auf der Suche nach sich selbst und einem Leben ist als auf der Flucht. Er hält die Gemeinschaft irgendwie zusammen, muss sich aber letztendlich doch entscheiden, welchen Weg er gehen will. Salih... Weiterlesen →

Was bleibt von einem Menschen, wenn andere auf ihn schauen?

Jürgen Bauer hat mit „Portrait“ seinen vierten Roman veröffentlicht, erneut im wunderbaren Septime Verlag. In diesem Roman werden in drei Kapiteln drei verschiedene Charaktere zu Wort kommen, die einen Mann beschreiben sollen, dem sie auf verschiedenen Ebenen nahe stehen. Warum sie diesen Mann überhaupt beschreiben, wird erst auf den letzten Seiten deutlich, daher wird hier... Weiterlesen →

Ryu Murakami – „In Liebe, dein Vaterland“: Eine Invasion, die keine sein will

Anfang des Jahres, als ich mich mit dem Blog We read Indie langsam auseinandersetzte und mich mit den Frühjahrsvorschauen der unabhängigen Verlage beschäftigte, platze eine Besprechung durch meine Filter, die von Constanze auf dem Blog Zeichen&Zeiten veröffentlicht wurde. Es ging dabei um Japan, um eine alternative Zeitlinie, die zur unseren einen völlig anderen Verlauf der... Weiterlesen →

»Die Gehörlosen« von Rodrigo Rey Rosa

Die trügerische Ruhe vor der Explosion Eine Kette großer Vulkane überragt als majestätische Landmarke den Staat Guatemala. In diesem Gebirge entfaltete sich einst die Kultur der Maya, eine der Wiegen der Menschheitskultur. Beide, die Vulkane und die prähistorische Kultur der Maya, sind tragende Leitmotive in Rodrigo Rey Rosas Roman Die Gehörlosen. Im Fall der Vulkane stehen sie... Weiterlesen →

Carlos Gamerro: Das offene Geheimnis

Der einfache Tatbestand „Ein Mann wurde ermordet.“ lässt viele verschiedene Versionen des Tatherganges zu. Noch dazu wenn der Mord in der argentinischen Provinz der 70er Jahre begangen wurde. Jeder der Dorfbewohner hat Jahrzehnte später seine ganz eigene Geschichte zu erzählen und Gamerro gelingt es auf einzigartige Weise die Stimmung einer Gemeinschaft einzufangen, die vom allgegenwärtigen Klatsch... Weiterlesen →

Nona Fernández: Die Toten im trüben Wasser des Mapocho

Der Roman von Nona Fernández kostet Kraft und Konzentration denn vom Leser wird so einiges abverlangt. Nicht nur die häufigen Perspektivänderungen, die eingefügten Rückblicke und die Wechsel zwischen Fiktion und Realität fordern heraus, nein auch die Sprache selbst, getragen von Schmerz und Trauer ist teilweise anstrengend. Die ersten Sätze sind dafür beispielhaft: „Verflucht kam ich... Weiterlesen →

Jürgen Bauer: Was wir fürchten

Das Leben von Georg ist bestimmt vom Wunsch nach Kontrolle und Distanz. Gleichzeitig greift eine alles dominierende Angst nach ihm, die Angst davor, die Zügel des Lebens aus der Hand geben zu müssen, manipuliert oder gelenkt zu werden. Diese Angst hat Georg geformt, er hat sich unter Schmerzen und seelischen Qualen diszipliniert, sich zu einem... Weiterlesen →

Rodrigo Rey Rosa: Stallungen

„Eine sich ereignete unerhörte Begebenheit“ - so spezifizierte Goethe einst die Gattung Novelle. Und mit eben dieser Ungehörigkeit haben wir es bei Rodrigo Rey Rosa zu tun. Skandalös und einzigartig zugleich ist seine Geschichte. Der Erzähler, ein bekannter, guatemaltekische Schriftsteller begleitet seinen Vater zu einer Reitveranstaltung, die zu Ehren Don Guido Carrións Geburtstag organisiert wird. Nur Männer... Weiterlesen →

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