Sprachlich schöner, realer Western

Ungewöhnliche Figuren Betrachtet man das Cover von diesem Buch, so hat man sofort den Staub der Prärie im Mund und fühlt sich in die Zeit Mitte des 19.Jahrhunderts zurück versetzt. Eine Zeit, als der Westen der USA noch nicht erschlossen war, der Goldrausch lockte und viele Abenteurer in eine neue Welt aufbrachen. Der Erzähler in... Weiterlesen →

Maeve Brennan: Sämtliche Erzählungen

Kann man sich in eine Autorin verlieben? Die Frage holte mich wiederholt ein, als ich mir mit Herrn Klappentexter Das literarische Quartett anschaute. Exakt den gleichen Gedanken hatte ich bereits vor zwei Jahren, als ich Maeve Brennan erstmals las. Thea Dorn sagte, dass sie in die Autorin verliebt sei, und Volker Weidermann schien kurz etwas... Weiterlesen →

Maeve Brennan: New York, New York

Heute ist ein besonderer Tag, der mich einerseits beglückt und andererseits ein bisschen traurig macht. Glücklich bin ich darüber, dass ich auf meinem Blog den 100. Geburtstag einer bemerkenswerten Autorin zelebrieren kann. Traurig hingegen macht mich die Tatsache, dass ich in sämtlichen Literaturkalendern keinen Eintrag über Maeve Brennan finde. War die Autorin am Ende zu... Weiterlesen →

Sebastian Barry: Mein fernes, fremdes Land

"Wie klingt es, wenn einer Neunundachtzigjährigen das Herz bricht?"

9783869305134_1.jpg1955 wurde Sebastian Barry in Dublin geboren. Er schreibt Theaterstücke, Lyrik und Prosa. Zuletzt erschien sein Roman "Ein verborgenes Leben", für den er 2008 mit dem Costa Book of the Year Award ausgezeichnet wurde. Seine neueste Veröffentlichung "Mein fernes, fremdes Land" war 2011 für den Booker Preis nominiert und wurde mit dem Walter Scott Prize for Historical Fiction ausgezeichnet.

In "Mein fernes, fremdes Land" erzählt Sebastian Barry die Geschichte von Lilly Bere. Lillys geliebter Enkel Bill nimmt sich nach seinem Einsatz im Golfkrieg das Leben. Am ersten Tag ohne Bill beginnt Lilly mit den Aufzeichnungen über ihr Leben - atemlos und beinahe ohne Pause kritzelt sie in ihr Haushaltsbuch. Siebzehn Tage lang. Die einzige Lösung die Lilly für ihr eigenes Leben noch sehen kann, ist Selbstmord. Sie möchte ihrem Enkel in den Tod folgen, denn: "wie könnte ich ohne Bill weiterleben?".

Website bereitgestellt von WordPress.com.

Nach oben ↑