Maeve Brennan: New York, New York

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Foto: Karl Bissinger

Heute ist ein besonderer Tag, der mich einerseits beglückt und andererseits ein bisschen traurig macht. Glücklich bin ich darüber, dass ich auf meinem Blog den 100. Geburtstag einer bemerkenswerten Autorin zelebrieren kann. Traurig hingegen macht mich die Tatsache, dass ich in sämtlichen Literaturkalendern keinen Eintrag über Maeve Brennan finde. War die Autorin am Ende zu unbekannt? Oder hat man sie übersehen? Nun, es ist wie es ist, und ich kann die frohe Kunde übermitteln, dass Maeve Brennan eine außergewöhnliche Journalistin und Schriftstellerin war, von der ich euch heute berichten und auf die ich anstoßen möchte. Cheers!

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Sebastian Barry: Mein fernes, fremdes Land

„Wie klingt es, wenn einer Neunundachtzigjährigen das Herz bricht?“

9783869305134_1.jpg1955 wurde Sebastian Barry in Dublin geboren. Er schreibt Theaterstücke, Lyrik und Prosa. Zuletzt erschien sein Roman „Ein verborgenes Leben“, für den er 2008 mit dem Costa Book of the Year Award ausgezeichnet wurde. Seine neueste Veröffentlichung „Mein fernes, fremdes Land“ war 2011 für den Booker Preis nominiert und wurde mit dem Walter Scott Prize for Historical Fiction ausgezeichnet.

In „Mein fernes, fremdes Land“ erzählt Sebastian Barry die Geschichte von Lilly Bere. Lillys geliebter Enkel Bill nimmt sich nach seinem Einsatz im Golfkrieg das Leben. Am ersten Tag ohne Bill beginnt Lilly mit den Aufzeichnungen über ihr Leben – atemlos und beinahe ohne Pause kritzelt sie in ihr Haushaltsbuch. Siebzehn Tage lang. Die einzige Lösung die Lilly für ihr eigenes Leben noch sehen kann, ist Selbstmord. Sie möchte ihrem Enkel in den Tod folgen, denn: „wie könnte ich ohne Bill weiterleben?“. Weiterlesen