Anna Herzig: Herr Rudi

Der Herr Rudi vermisst seine Livi, und das schon seit vierzig Jahren. Hinzu kommt eine Krebsdiagnose kurz vor der Pensionierung. Die österreichische Autorin Anna Herzig schreibt in ihrem Roman Herr Rudi (Voland & Quist) auf verknappt-kunstvolle Weise über die ganz großen Themen. Dem Herrn Rudi könnte es so gut gehen, jetzt, da er endlich in Pension ist.... Weiterlesen →

Ein schwieriges Alter

Tag für Tag, frisch erschienen bei Kein und Aber, ist das Debüt der 1980 geborenen Saskia Luka. Der Roman beginnt damit, dass die Erzählerin Maria ihre alte Mutter aus dem kroatischen Bergdorf, in dem auch sie aufgewachsen ist, zu sich nach Bayern holt, ein Abschied für immer, wie allen bewusst ist. Auch Marias Leben hat sich schmerzhaft verändert, es ist noch nicht allzu lange her, dass ihr Mann Georg mit nur 50 Jahren plötzlich verstorben ist. Nun lebt sie also mit ihrer Mutter und ihrer 17-jährigen Tochter zusammen, mit einer Frau, die sich vom Leben abwendet und einer, die sich ihm zuwendet – sie selbst in jeder Hinsicht mittendrin.

Tomer Gardi: Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück

Geld, Geld, Geld! Niemand redet von etwas anderem, zumindest in Deutschland, wenn man beliebten Stereotypen Glauben schenkt. Auch Tomer Gardi geht es in seinem neuen Roman Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück (Droschl) ums liebe Geld. Wenn auch deutlich selbstbezüglicher, als es zunächst scheint. Tomer Gardi lebt seit langem in Berlin (tatsächlich bei uns um... Weiterlesen →

Julia Rothenburg: hell/dunkel

Gegensätze ziehen sich an, so auch in Julia Rothenburgs neuem Roman hell/dunkel (FVA), in dem sich zwei Halbgeschwister über den bevorstehenden Tod der Mutter näher kommen, als sie sich selbst hätten träumen lassen. Krankheiten lassen sich ignorieren. Sie lassen sich ignorieren, bis es irgendwann einfach nicht mehr weitergeht, sie dem eigenen Leben so sehr entgegenstehen,... Weiterlesen →

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