Ein Ort, an dem die Erinnerung vergeht

Ein dystopisches Meisterwerk Was für ein Roman! Schon 1994 geschrieben, ist dieses dystopische Werk, welches sich nahtlos bei den Klassikern wie 1984, Fahrenheit 451 oder Schöne Neue Welt (und sicher vielen andern ähnlich gelagerten Romanen) einreihen kann, ein Buch, dass uns als Menschen den Spiegel vorhält, auch gerade in Zeiten von Corona mit seinen Einschränkungen... Weiterlesen →

Yoko Ogawa: Zärtliche Klagen.

Nur der Moment zählt. Der ruhige. Ich hatte kürzlich Yoko Ogawa zu Gast, die mir ihre »Zärtliche Klagen« mitgebracht hat, die kürzlich beim Liebeskind Verlag erschienen sind. Wir sitzen uns gegenüber, schweigen und lauschen den zauberhaften Klängen eines Cembalos. Spielt Kaoru? Oder doch Nitta? Yoko Ogawa schweigt und tippt aufs Buch. Ich schließe lächelnd die... Weiterlesen →

Yoko Ogawa: Schwimmen mit Elefanten

»Der Ozean des Schachs dehnte sich endlos aus und war unermesslich tief, aber sie hatten nichts zu befürchten« Es ist noch nicht lange her, dass Haruki Murakami und ich aneinandergeraten sind, seither tänzle ich misstrauisch um ihn herum, bin manches Mal kurz davor, ihm zu verzeihen und die Hand zu reichen, um dann in letzter... Weiterlesen →

Wie √ zu meinem Freund wurde.

Ogawa - Das Geheimnis der Eulerschen Formel √. Ich hatte das spitze Wurzelzeichen aus meinem Kopf verscheucht, weil es mich einfach zu sehr an Mathematik erinnerte, ein Schulfach, mit dem ich auf Kriegsfuß stand. Doch plötzlich tauchte es auf der ersten Seite in Das Geheimnis der Eulerschen Formel wieder auf und stach in meine Augen. Sollte ich flüchten oder bleiben? Ich haderte kurz, entschied mich schnell fürs Bleiben, denn die japanische Autorin Yoko Ogawa nahm mich mit ihren schönen Worten behutsam an die Hand.

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