Emmanuel Carrère: Alles ist wahr

carrereEmmanuel Carrère ist ein französischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er hat bereits einige Bücher veröffentlicht – unter anderem über Werner Herzog und Philipp K.Dick – und war 2010 Jurymitglied bei den Fimfestspielen in Cannes. Seine Geschichte La Classe de neige (“Schneetreiben”), die einen väterlichen Mörder zum Protagonisten macht, wurde 1998 verfilmt. Für Limonow wurde Carrère u.a. mit dem Prix Renaudot und dem Prix de la langue francaise ausgezeichnet. ,Alles ist wahr‘ erscheint nun, wie auch sein Vorgänger, im Matthes & Seitz Verlag. Weiterlesen

Alper Canigüz: Die Verwandlung des Hector Berlioz

alperkleinAlper Canigüz vertreibt böse Geister. Dieser Satz purzelt mir wie eine Glasmurmel aus dem Kopf, kurz nachdem ich in seinem neuen Roman Die Verwandlung des Hector Berlioz eingetreten bin. Ich habe meine Schuhe noch gar nicht ausgezogen und fühle mich bereits heimisch in diesem verrückten Schauspiel.

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Die Frankfurter Verlagsanstalt, Nino Haratischwili und ihr neuer Roman

Herzlichen Dank an die Bücherliebhaberin für den folgenden Gastbeitrag! Der Artikel ist zuerst auf ihrem Blog glasperlenspiel13 erschienen.

Mitte Februar besuchten Caterina von SchöneSeiten und ich die Frankfurter Verlagsanstalt. Wir folgten einer Einladung der Presseabteilung und wollten Erfahrungen austauschen bzw. wir zwei Bloggerinnen das neue Programm der FVA kennenlernen. Das Team um Verleger Joachim Unseld begrüßte uns sehr herzlich: Franziska Hedrich (Presse), Nadya Hartmann (Vertrieb) und Sina Witthöft (Lektorat).

fva1Das vierköpfige Team der Frankfurter Verlagsanstalt: Nadya Hartmann, Franziska Hedrich, Joachim Unseld und Sina Witthöft © caterina & Laura J. Gerlach Weiterlesen

Jürg Schubiger: Nicht schwindelfrei

„Man kann das nicht erzählen. Sie wärmten sich mit ihren Leibern, die beiden Menschen“

schubingerPaul ist etwas zugestoßen, eine Krankheit, ein Koma, und während der Körper in der Reha seine Funktionen wieder erlangt hat, sind im Gedächtnis Löcher zurückgeblieben: „Pauls Erinnerung war meist nicht verdunkelt oder erloschen, sondern bloss ein wenig defekt.“ Paul kann nicht zurück an den Schreibtisch im Büro, er war Journalist, hat sich aber, so glaubt es sein Chef, zu sehr verloren in den eigenen Reportagen. Pauls Frau Marion hat ihn zwar nicht verlassen, ist aber auch nicht mehr so richtig da: Sie steht ihm bei seiner Genesung zur Seite – wenn sie nicht gerade Zeit mit einem anderen Mann verbringt. Die Liebe existiert noch, liegt allerdings begraben unter der Last, die Pauls Anderssein für die Ehe bedeutet. Er hat viel vergessen und muss sich wieder bewusst machen, was das meint, das Leben. Weiterlesen

Leo Ǻgren: Leo Nilheims Geschichte

„Man versucht zu schlafen, meint, dass die Knochen durch die Haut schaben. Es ist kalt, kalt, ständig kalt“

leoagrenIm Jahr 1958 ist Leo Ǻgren zusammen mit einer finnischen Schriftstellerdelegation in Russland, wo er in einer heruntergekommenen Trinkstube einen Mann namens Leo Nilheim trifft. Der lädt ihn ein auf einen Tee und eine Geschichte, seine eigene nämlich, die er in dieser Nacht erzählt. Er berichtet von einer harten, langweiligen Kindheit voller Hunger: „Die neue Generation, die Zukunft der Sowjetunion, wuchs unterernährt, zerlumpt und verwildert heran.“ Weiterlesen

Mission Indiebookday

So lange haben wir ihm entgegengefiebert, und dann war er endlich da: der Indiebookday! Als Indiebooker schlechthin gab es für uns am Samstag, 22. März, natürlich nur drei Dinge zu tun:

  1. In eine Buchhandlung unseres Vertrauens gehen (möglichst klein, möglichst unabhängig)
  2. Ein Indiebook kaufen (oder zwei … oder drei!)
  3. Uns mit den neuen Indieschätzen fotografieren (und euch allen zeigen)

Check! Wir haben alle drei Punkte erfüllt. Und freuen uns wie die Schneeköniginnen über unsere neuen Bücher. Welche das sind? Voilà:

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Unsere Empfehlungen für den Indiebookday

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Liebe Leser,
was sind wir aufgeregt! Am Samstag ist es wieder so weit: Der vom mairisch Verlag initiierte Indiebookday findet zum zweiten Mal statt, und alle Liebhaber des besonderen Buches sind aufgerufen, mitzufeiern. Wie das geht? Ganz einfach: Sucht den Buchhändler eures Vertrauens auf (gute Online-Alternative: ocelot.de), kauft ein oder am besten gleich mehrere Bücher aus Indie-Verlagen und postet ein Foto davon auf Facebook, Twitter & Co., damit auch andere auf die Aktion aufmerksam werden. So macht ihr nicht nur euch selbst glücklich, sondern auch die Buchhändler und vor allem die Verlage, deren fabelhafte Programme viele, viele Leser verdient haben. Als Inspiration haben wir gemeinsam mit unseren Gastrezensenten ein paar ausgewählte Titel für euch zusammengestellt. Viel Freude beim Stöbern, Shoppen und Lesen!

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We talk Indie: Im Gespräch mit dem Verlagshaus J. Frank | Berlin

Wie bereits hier angekündigt, werden wir in unserer neuen Reihe »We talk Indie« die kreativen Köpfe hinter den schönen Indie-Programmen zu Wort kommen lassen. Heute erwartet euch das Interview mit dem Team vom Verlagshaus J. Frank | Berlin.

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We talk Indie: Im Gespräch mit Voland & Quist

Noch anderthalb Wochen bis zum Indiebookday – es gibt kaum einen besseren Anlass, um eine neue Reihe ins Leben zu rufen, in der wir mit den Menschen hinter den aufregenden Verlagsprogrammen reden: »We talk Indie«. Letzte Woche machten die Damen von binooki im Gespräch mit der Klappentexterin den Anfang, nächste Woche folgt das Verlagshaus J. Frank | Berlin. Heute hingegen kommen Sebastian Wolter und Leif Greinus zu Wort, die Gründer des Leipziger Verlages Voland & Quist. Alle drei genannten Verlage werden gemeinsam mit Dörlemann auch eine Rolle am 22. März spielen. Ihr dürft gespannt sein!

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We talk Indie: Im Gespräch mit dem binooki Verlag

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Wir sind schon ganz aufgeregt: Der Indiebookday nähert sich uns mit großen Schritten. Am 22. März heißt es dann wieder: “Besucht Euren Buchhändler des Vertrauens, kauft Euch ein Buch aus einem unabhängigen Verlag, fotografiert das Buch oder Euch gemeinsam mit dem Buch und postet es im sozialen Netzwerk.” Daniel Beskos vom mairisch Verlag hat den Indiebookday im vergangenen Jahr initiiert. Und schon jetzt hat er sich zu einem Feiertag für viele unabhängige Buchhändler und Verlage entwickelt. Aber auch für uns. Ohne den Indiebookday würde es We read Indie gar nicht geben. Deshalb haben wir uns zu diesem feinen Anlass tolle Sachen ausgedacht. Als Dankeschön für Eure Treue und aus Freude über diesen besonderen Tag. Weiterlesen