Eine Liebe! 32 Mal neu kennenlernen!

Ein Buch zu schreiben über das Kennenlernen, das immer wieder neue Begegnen derselben Person, scheint auf den ersten Blick erstmal nichts Besonderes. Frank Berzbach macht daraus aber etwas bezauberndes, denn er hat das Zusammenkommen zwischen zwei Menschen in 32 Variationen geschrieben, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch steckt in jeder dieser kleinen Geschichten ein... Weiterlesen →

Unverhoffte Vaterschaft

Erst lustig, dann traurig optimistisch Der Klappentext zu diesem Buch liest sich allein für sich unglaublich komisch, so dass ich sofort Feuer und Flamme war und dieses Buch unbedingt lesen wollte. Doch die Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt, was bei diesem Buch nichts schlechtes bedeutet. Eher im Gegenteil. Es geht um Fabian, der mit seinen über... Weiterlesen →

Scott McClanahan: Sarah

Liebe hat viele Gesichter. Sarah (Ars Vivendi) von Scott McClanahan zeigt sie in einem Teil der USA, der eher wenig Aufmerksamkeit bekommt. Der mittlere Westen, genauer: West Virginia. White-Trash-Territorium also. Mein Indiebookday-Kauf 2020, und ein Treffer! Ich muss natürlich unumwunden zugeben, dass mir der Autor absolut nichts sagte, als ich das Buch zur Hand nahm. Schon mehr... Weiterlesen →

Deborah Feldman: Unorthodox

Deborah Feldman wächst in der Gemeinde der chassidischen Juden New Yorks auf. In ihrer autobiografischen Erzählung Unorthodox (Secession Verlag) zeichnet sie ihre Sozialisation und die Befreiung aus der streng gläubigen Gemeinde nach. Schon lange steht dieses Buch in meinem Regal, aber irgendwie hatte es bis vor Kurzem nie meine Aufmerksamkeit erregt. Da musste erst die Netflix-Miniserie Unorthodox kommen, um... Weiterlesen →

Joshua Groß: Flexen in Miami

Fenster überall. In Joshua Groß’ Romandebüt Flexen in Miami (Matthes & Seitz) schauen wir mit dem Protagonisten in eine Realität, die so überlagert von Reflexionen ihrer selbst ist, dass auch eine frische Liebe nicht mehr zum Eigentlichen vordringen kann. Miami, Florida, scheint sich gerade zu einem Sehnsuchtsort der deutschen Literatur zu entwickeln. Blickten Goethe, Schiller und die... Weiterlesen →

Leona Stahlmann: Der Defekt

Ein konservatives Dorf im Schwarzwald, ein heißer Sommer voller Fliegen, zwei Jugendliche, die ihre Sexualität entdecken – mit ihrem Debüt Der Defekt (Kein & Aber) blickt Leona Stahlmann in die Tiefen des weiblichen Lustempfindens. Mina ist 16, als sie Vetko zum ersten Mal bewusst wahrnimmt. Es ist Sommer im spießigen Dorf, aus dem sie kommt, die Ferien... Weiterlesen →

Cemile Sahin: Taxi

Der Verlust eines geliebten Menschen kann uns bis in die Grundfesten zerreißen. In Taxi von Cemile Sahin (Korbinian) nimmt eine Mutter ihr Schicksal in die eigene Hand und kreiert sich einen neuen Sohn, der buchstäblich die Rolle neben ihr einnimmt. An zahlreichen Stellen wurde zuletzt die Konkurrenz zwischen Büchern und Netflix – stellvertretend für den anhaltenden Serienhype... Weiterlesen →

Jan Novák & Jaromír 99: Tschechenkrieg

Nach den Nazis kamen die Kommunisten. Die Graphic Novel Tschechenkrieg (Voland & Quist) von Jan Novák und Jaromír »99« Švejdík erzählt aus dem tschechischen Untergrund der frühen 1950er Jahre und wirft spärliches Licht auf eine bisher kaum bekannte Episode tschechisch-deutscher Geschichte. Graphic Novels kamen mir bisher nicht allzu oft auf den Tisch. Den genauen Grund kann ich... Weiterlesen →

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