Philosophie im Krimigewand

Abgründe öffnen sich Bei der Besprechung zu diesem Buch steckt jeder Rezensent in der Zwickmühle. Zum einen soll das Buch schmackhaft gemacht und zum anderen sollte so wenig wie möglich vom Inhalt verraten werden, denn davon lebt dieses Buch. Vom Nichtwissen um die Handlung und deren Fortgang, insbesondere im letzten Drittel. Jetzt mögen viele einwenden,... Weiterlesen →

Was bleibt von einem Menschen, wenn andere auf ihn schauen?

Jürgen Bauer hat mit „Portrait“ seinen vierten Roman veröffentlicht, erneut im wunderbaren Septime Verlag. In diesem Roman werden in drei Kapiteln drei verschiedene Charaktere zu Wort kommen, die einen Mann beschreiben sollen, dem sie auf verschiedenen Ebenen nahe stehen. Warum sie diesen Mann überhaupt beschreiben, wird erst auf den letzten Seiten deutlich, daher wird hier... Weiterlesen →

Träume als reales Erlebnis

In einer Galaxis weit entfernt von unserer Erde Sebastian Guhr hat, bevor er beim Blogbuster 2019 mit seinem Manuskript zu „Die langen Arme“ gewonnen hatte, ein Buch beim Luftschacht Verlag veröffentlicht, welches allein von seiner Beschreibung her richtig absurd und seltsam klingt. „Die Verbesserung unserer Träume“ spielt auf einem fremden Planeten, weit entfernt von unserer... Weiterlesen →

Widerspruch wird nicht geduldet

Ein Künstlerleben in der DDR Das Land, in dem der Sozialismus in seiner schönsten Form zur Blüte gelangen sollte, ist für viele, egal ob West oder Ost, nur noch eine schwache Kindheitserinnerung, wenn überhaupt. Als die Wende kam und alles anders wurde, blieb für die, die in den Achtziger geboren wurden ihre Kindheit dieselbe. An... Weiterlesen →

Eine Liebe! 32 Mal neu kennenlernen!

Ein Buch zu schreiben über das Kennenlernen, das immer wieder neue Begegnen derselben Person, scheint auf den ersten Blick erstmal nichts Besonderes. Frank Berzbach macht daraus aber etwas bezauberndes, denn er hat das Zusammenkommen zwischen zwei Menschen in 32 Variationen geschrieben, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch steckt in jeder dieser kleinen Geschichten ein... Weiterlesen →

Unverhoffte Vaterschaft

Erst lustig, dann traurig optimistisch Der Klappentext zu diesem Buch liest sich allein für sich unglaublich komisch, so dass ich sofort Feuer und Flamme war und dieses Buch unbedingt lesen wollte. Doch die Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt, was bei diesem Buch nichts schlechtes bedeutet. Eher im Gegenteil. Es geht um Fabian, der mit seinen über... Weiterlesen →

Scott McClanahan: Sarah

Liebe hat viele Gesichter. Sarah (Ars Vivendi) von Scott McClanahan zeigt sie in einem Teil der USA, der eher wenig Aufmerksamkeit bekommt. Der mittlere Westen, genauer: West Virginia. White-Trash-Territorium also. Mein Indiebookday-Kauf 2020, und ein Treffer! Ich muss natürlich unumwunden zugeben, dass mir der Autor absolut nichts sagte, als ich das Buch zur Hand nahm. Schon mehr... Weiterlesen →

Deborah Feldman: Unorthodox

Deborah Feldman wächst in der Gemeinde der chassidischen Juden New Yorks auf. In ihrer autobiografischen Erzählung Unorthodox (Secession Verlag) zeichnet sie ihre Sozialisation und die Befreiung aus der streng gläubigen Gemeinde nach. Schon lange steht dieses Buch in meinem Regal, aber irgendwie hatte es bis vor Kurzem nie meine Aufmerksamkeit erregt. Da musste erst die Netflix-Miniserie Unorthodox kommen, um... Weiterlesen →

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